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lebensfrohen Franz geſchieden— daß er den armen Janne beinahe ebenfalls getödtet hätte.
Es war ihm, als hätte er einen Theil ſeines eige⸗ nen Weſens, als hätte das Herz ſeine Wärme, die Seele ihr Leben verloren— mit einem Worte, als wäre er plötzlich alt geworden.... Ach, dieſe Liebe war ja auch der klarſte, der ſchönſte Stern an dem Himmel ſeines Lebens ge weſen; und obgleich er mit unendlicher Hin⸗ gebung die Kinder ſeines Bruders liebte, die er als ſeine eigenen betrachtete, ja trotz der ganzen Menſchheit, die ihm immer noch blieb, ſo fühl te er ſich dennoch jetzt, zum erſten Male in ſeinem L Leben, unglücklich.
Er war nicht im Stande, der Aufforderung ſeiner Schwägerin nach zukommen und zu ihr zu eilen— nein, es war ſonderbar, daß Onkel Janne ungeachtet der auf⸗ richtigen, unverkennbaren Betrübniß, welche ſie äußerte, dennoch fühlte, daß ſein alter Widerwillen gegen ſie drbßer wurde.
Er hatte ſo Vieles gegen ſie, obgleich er offen und in ſeinem Innern ihren vortrefflichen Eigenſchaften als Gattin Gerechtigkeit widerfahren ließ. Aber ſie war in gewiſſen Fällen allzu beſtimmt, allzu viel verlangend, allzu ſtreng in ihren Anſichten, in gewiſſen Fällen da⸗ gegen, beſonders hinſichtlich der erſten Erziehung der Töchter, allzu nachgiebig. Ueberdieß war ſie eine bei weitem kältere als warme Frau, kurz, ihre Seele war ein ſo vollkommener Gegenſatz zu der des Onkels Janne, daß ſie ſich nicht recht wohl bei einander befanden. Sie paßten ſich einander nur ſo viel wie möglich an, und ſo war es immer geweſen, obgleich ſie in mancher Hin⸗ ſicht Achtung gegen ihre beiderſeitigen Anſichten hegten.
Erſt anderthalb Jahre nach dem Tode des Bruders, als Janne's Shmer⸗ zwar nicht begraben war, denn das wurde er niemals ganz, aber doch allmälig unter ſeinen wieder angenommenen Beſchäftigungen und Lebens⸗ gewohnheiten abgeſtumpft worden war, kam er den Diedethulten Aufforderungen der Hofräthin nach, und am Tage vor jener Nacht, da wir ihn auf dem Kirchhofe
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