Teil eines Werkes 
1.-3. Bändchen (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

nicht lange dauern, ſo kam die Seele wieder in ihr Gleichgewicht, und das dauerte auch nicht lange, ob⸗ gleich, wie ſchon erwähnt, ſein ganzes Weſen oft auf eine wehmüthige Melodie mit luſtigen Worten hindeutete.

Der Lehrerberuf kam aber nicht weiter in Betracht. Die Einförmigkeit deſſelben vermochte die Stunden, welche er der Freiheit zu widmen gewohnt geworden war, nicht länger auszufüllen, geſchweige denn ihnen Flügel zu ertheilen, und auch das Leben in dem Hauſe des Bruders gab ihm nicht die Gemüthlichkeit, nach welcher er ſich ſehnte.

Die Unabhängigkeit und die Anmuth der Reiſen und der Einſamkeit hatten ihn ſo gänzlich gefeſſelt, daß er ſein ganzes übriges Leben auf einen reiſenden Fuß einzurichten beſchloß, und zu dieſem Zwecke machte er ſich los von allen Banden, die dieſer Art von Noma⸗ denleben, welches er zu beginnen gedachte, im Wege ſtehen konnten.

Nachdem er ſeinem Bruder und ſeiner Schwägerin die Hofräthin ſetzte großen Werth aufden ehrlichen Narren, wie ſie ihn in ihren Gedanken nannte, ja ſie liebte ihn wirklich verſprochen hatte, den Winter auf Dagby zuzubringen, um ihren Abendkreis zu be⸗ leben, der vierte Mann beim Spieltiſche zu ſein, und endlich dem Wirthe ſelbſt die volle Gemuͤthlichkeit zu ſchenken(denn der Hofrath war niemals glücklicher, als wenn er mit der Pfeife im Munde, beim Glaſe mit Janne vertraulich plauderte), kurz, nachdem dieſes Ver⸗ ſprechen gegeben und angenommen war, und nachdem Franz für einen Preis, den er ſelbſt zu beſtimmen das Glück hatte, einen großen Theil von Janne's Zeichnun⸗ gen eingekauft hatte, begab dieſer ſich auf ſeine erſten Fußwanderungen durch das Vaterland.

Auf dieſen machte er eine Menge von regelmäßigen Bekanntſchaften, zu welchen er alljährlich zurückkehrte. Bald hielt er ſich mehrere Monate hinter einander an gewiſſen Orten auf, und bezahlte da ſeinen Unterhalt auf den Herrenhöfen durch Unterricht im Zeichnen,

Schr Bau Vate flüch an e nen wie Din fraue Men theil⸗ als er, freurn

weile Miß er de

Dieſ nützl Freu ches

hatte über

ſeine für

klein Zwec Onke daß

dem

auch wäre Zeug