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danken eines Kindes, ab, und dennoch ſah man, daß ein ſtarker und ruhiger Geiſt in dem kleinen Körper wohnte.
Ja, dieſer Koͤrper war weit unter der mittleren Größe, aber er war ſo gut proportionirt, er ſah ſo abgehärtet, ſo ſtark aus, daß er, weit entfernt ein Lächeln zu erregen, vielmehr den Gedanken an Zuverläſſigkeit weckte, und wenn man die Augen auf dieſes Geſicht warf, welches nicht einmal in der tiefen Betrübniß eine jovialiſche Gutmüthigkeit unterdrücken konnte, ſo empfand man faſt jenes Gefuhl, welches erwacht, wenn man bei der Betrachtung einer friſchen und idylliſchen Landſchaft plötzlich die Töͤne einer leiſen, klagenden Melodie ver⸗ nimmt, deren friedevolle, faſt ſpielende Worte dem Ac⸗ compagnement widerſprechen.—
Es gibt dergleichen Verſchmelzungen in gewiſſen See⸗ len: das Lächeln iſt eine Thräne, die Thräne ein Lächeln.
Dieſe Seelen haben immer ihre eigenthümlichen Kennzeichen: ſie ſind zufrieden, dankbar, ſich ſelbſt genug, und dennoch ſuchen ſie die ganze Welt, um von ihrem Frieden mitzutheilen. Sie ſind wirkliche Apoſtel, auf einer ewigen Wanderung begriffen; aber ſie lehren nicht mit Worten oder irgend einer Art von Anſtrengung, ſondern durch Thaten und Beiſpiele.
Eine ſolche Seele war Onkel Janne.
Höre hier ſeine Geſchichte— höre, warum er auf dieſem Grabmale weint, deſſen Pracht einen ſo grellen Gegenſatz gegen ſeine eigene, einfache Kleidung bildet!
Zweites Capitel. Onkel Janne.
Aus einem armen adeligen Hauſe gingen zwei Söhne hervor, um ihr Glück zu ſuchen.
Aber ſo unzertrennlich die Träume der Kinder ge⸗ weſen waren, eben ſo verſchieden wurden i Junglinge
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