Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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194 ſchung unteuſt, ſei Demetrius hinterbracht und er von demſelben, um zu verhüten, daß deſſen Geheimniß entdeckt werde, in's Gefängniß geworfen worden. Erſt das Ein⸗ rücken des königlichen Polenheeres habe ihm die Freiheit wieder gegeben, aber ſeine durch den mehrjährigen Auf⸗ enthalt im Kerker gebrochene Geſundheit hätte ihn zur Rückreiſe in ſein Kloſter gezwungen, um ſeine Wiederher⸗ ſtellung daſelbſt zu ermöglichen. Nach glücklicher Errei⸗ chung derſelben wäre ihm auf's Neue der Auftrag einer Reiſe nach Moskau von ſeinen Oberen geworden, um treuen Bericht über alle Maßregeln des neuen Czars und der immer noch nicht ganz in den Staub getretenen Parteiun⸗ gen abzuſtatten. Und dann begann Pater Paver mit Be⸗ geiſterung von der Gnade der Vorſehung zu ſprechen, die ihn auf's Neue hierher geführt, damit ſie, ſeine Freundin, nicht ohne die Wohlthaten und Segnungen ihrer väterli⸗ chen Kirche vom Leben ſcheiden ſolle.

Es iſt die erhabenſte Miſſion meines Lebens, en⸗

dete der Jeſuitenpater mit tiefem Gefühl..Dir, Ma⸗ rina, ein Führer in's Jenſeits zu werden. Niemand weiß beſſer wie Du, mit welchem Herzen ich Dir die letzten Gna⸗ den unſerer heiligen Kirche ſpende. Im Leben hat Dich Alles verlaſſen, im Sterben erſt biſt Du mein geworden!

Sein Gewand lüftend, zog er eine an einer um den Hals hängenden Schnur auf bloßer Bruſt verborgen ru⸗ hende goldene Kapſel hervor, deren Inhalt aus zwei Ho⸗