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ſagte:„Mütterchen, ſetze das kleine Stübchen, in dem unſers Herrn Tochter gewohnt hat, in Stand.“
„Warum denn? wer will denn in unſerem Hauſe einen Beſuch machen?“
„Wer? die ein Recht dazu hat.„Praskowa.“
Die alte Magd war ſo ſehr überraſcht von dieſem unerwartet bevorſtehenden Ereigniß, daß ſie kein Wort hervorbringen konnte. Ephim ſagte ſehr ernſt zu ihr: „Vergiß nicht, Mütterchen, daß Dir kein Recht zuſteht, Deiner Neugier freien Lauf zu laſſen. Du haſt Vieles verſchuldet, was vielleicht, wenn auch auf andere Art entdeckt, doch nicht zu ſo ſchlimmem Ausgange geführt hätte, als wir ſolchen erlebt haben. Für uns muß die Zeit alles Das überraſet haben und keine Erinnerung mehr davon uns geblieben zu ſein ſcheinen. Es ſind Jahre ſeitdem vergangen. Wenn Praskowa wieder eintritt in's Haus, muß ſie es gerade ſo finden, als wäre ſie nie von hier abweſend geweſen. Des Vaters Anàfema iſt bereits von ihrem Haupte genommen worden, denn für Alles giebt es eine Vergebung im Himmel, wie Väterchen Afrael ſo ſchön geſagt hat.“
Wider ſeine Gewohnheit verließ Ephim am ſpäten Nachmittage das Haus, und als der Abend mit ſeinem Dunkel niedergeſunken war, kehrte er mit Praskowa zu⸗ rück. Die große Erſchütterung ihres Herzens warf die Wiederkehrende auf die Schwelle des Vaterhauſes nieder,


