Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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leicht auch den erſten) zum Siege geführt hatte, ward jetzt der Anlaß zum erneuten Haſſe der Ruſſen gegen ihre polniſchen Ueberwinder. König Sigismund, ein Schwächling, lieh ſeiner Geiſtlichkeit zu bereitwillig ſein Ohr, die griechiſche Kirche auszurotten, um der römiſch⸗ katholiſchen Grund und Boden zu gewinnen, zu welchem Zwecke ſein ſechsjähriger Sohn Wladiſlaw zu ſchwach ſei und er alſo ſelbſt die Czarenkrone für ſich nehmen müſſe. Sholkiewsky, ſein Feldherr, dem gegebenes Wort heilig war, verließ deshalb ſeinen Poſten zu Moskau, den er in General Goncziewski's Hände legte. Er wollte den Beſiegten gegenüber nicht meineidig werden. Die ſogleich veränderte Haltung der Polen, ihre wieder be⸗ ginnende Zügelloſigkeit, der Bruch der gegebenen Ver⸗ ſprechungen, die Gefahr, welche nun der Nationalkirche drohte, rief das ganze ruſſiſche Volk zu den Waffen. Indem dieſer Brand aufloderte, dem aber noch die Einheit fehlte, um die Fremdherrſchaft zu vernichten, fand auch Demetrius ſein Ende auf einer am 11. De⸗ cember 1610 in der Nähe von Kaluga abgehaltenen Jagdpartie durch die Hand eines tatariſchen Fuürſten, Peter Eruſlanow, welcher den durch Demetrius über einen anderen Fürſten Kaſſimowski verhängten grauſa⸗ men Tod rächte. Nachdem eine Kugel den Prätendenten nicht augenblicklich getödtet, ſondern der Tatar ihm noch den Kopf vom Rumpfe und die rechte Hand vom Ge⸗ 1861. 22, Einz lat. Czarin. II. 12