Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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ral Rozynski, der wüſte Kriegsknecht, hatte im Namen der bisher unter ſeinem Befehle ſtehenden Polen mit König Sigismund unterhandelt und nicht nur vollkommene Amneſtie für alle Confoͤderirten, ſondern auch die Auszah⸗ lung des Soldes, den ſie von dem entflohenen Demetrius zu fordern hatten, erlangt; das Lager von Tuſchino löſte ſich ſonach factiſch auf, die Polen verließen es, um zum vor Smolensk ſtehenden Heere ihres Königs zu ſtoßen, welches vergeblich an den Mauern dieſer feſten Stadt und an dem Muthe deren Vertheidiger ſeine Kraft erprobte. Während der größte Theil der zum Heere von Tuſchino gehörenden Soldaten ſich zerſtreute, um theils in ihre ver⸗ ſchiedenen Heimathsdörfer zurückzugehen und ihre frühere Lebensweiſe, das Land zu bebauen, wieder hervorzuſuchen; ein Theil, dem das wilde, wüſte Kriegsleben, das ihrem Hange zu Ausſchweifungen ſo viel Vorſchub leiſtete, lieb geworden, ſich zu größeren oder kleineren Räuberbanden ſchaarte, um auf eigene Fauſt den Herrn zu ſpielen, zog eine kleine Schaar Koſaken, welche Marina für ſich ge⸗ wonnen, mit ihr nach Dmitrow, wo Sapieha's geſchlage⸗ ner Heeresreſt ein Aſyl gefunden.

Es war ein trauriger Zug ohne Glanz und Pracht, und immer von der Furcht geängſtet, von Baſil's Truppen angegriffen zu werden, denen die kleine aus 50 Köpfen be⸗ ſtehende Koſakenſchaar nicht hätte widerſtehen können. Indeß Marina erreichte glücklich Dmitrow; Sapieha war