Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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niedergleiten; dem harten Auffallen derſelben folgte ein Schmerzgewimmer des nun am Boden Liegenden.

„Löſe ihm den Knebel,“ befahl Demetrius...„die Beſtie ſoll bekennen!“

Indem Koſchelew den Befehl zu vollziehen ſich nie⸗ derbückte, glaubte Julian den Moment zur Flucht als den ſicherſten ergreifen zu müſſen. Mit einem Kraftaufwand machte er einen gewaltigen Sprung nach der Thüre, De⸗ metrius bei Seite ſtoßend; aber Koſchelew ergriff ihn mit eiſernen Fäuſten am Pelze und faſt gleichzeitig ſauſte des Czaren Säbel in den Hinterkopf des fliehenden Verräthers, der mit einem dumpfen Laut zu Boden ſtürzte und augen⸗ blicklich die Schwelle des Zimmers mit ſeinem Blute färbte. Marina ſtieß einen Angſtſchrei aus.„Der ſchreibt nicht mehr an Iſajewitſch Galitſyn,“ ſagte Koſchelew la⸗ chend...„Du haſt ſeinen Gedankenkaſten zu übel ge⸗ troffen, er wird auch nicht eine einzige Idee mehr für ſich im Stillen behalten können.“

Marina's Angſtſchrei war bis in das Gemach, wo Praskowa den kleinen Czarewitſch erſt mit Muhe zur Ruhe eingeſungen, hörbar geweſen; das Mädchen eilte herbei und der Anb ick des in ſeinem Blute liegenden Ju⸗ lian warf es neben denſelben mit einem herzzerreißenden Jammerlaut zu Boden.„Nun fort, Herr.. die Nacht iſt dunkel, das Geſpann wartet, ich bringe Dich ſicher nach

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