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große Freitreppe war noch mit Blutſpuren von dem hier ſtattgefundenen Kampfe getränkt. Alles war ſtill und un⸗ heimlich ringsum. Ueber eine Wendeltreppe gelangten ſie zu der Amtswohnung Petruſchka's, neben der ein Gemach zur Wachtſtube für eine kleine Anzahl Strelitzen diente.
Petruſchka hatte ſich an dem reichlichen Geſchenke
Praskowa's ungemein ergötzt und als Zeichen ſeiner Er⸗
kenntlichkeit ſein Staatsgewand, das er als Kutſcher ge⸗ tragen, und das ihm, der kräftigen Mannsgeſtalt, unge⸗ mein wohl ließ, was er auch zu wiſſen ſchien und mit einer Art von Nobleſſe kund gab, zu ihrem Empfange angelegt. Sein blauer feintuchener Kaftan, von drei ſil⸗ bernen Knöpfen unter dem linken Arme und einem bunt⸗ ſeidenen Gürtel um die Mitte des Leibes feſtgeſchloſſen und eng anliegend, fiel in reichen langen Falten ihm bis zu den Füßen herab. Die hohe vierkantige mit koſtbaren Thierfellen beſetzte Mütze deckte ſeinen bedeutend großen Kopf, deſſen brandrothes Geſicht von einem langen bu⸗ ſchigen Bart eingerahmt war. Das kragenloſe Gewand ließ den Nacken frei, der überaus fleiſchig und breit etwas Stierähnliches hatte, da Petruſchka den Kopf nach vorn geneigt trug.
„Es ſoll nicht ſein, daß irgend Jemand mit meiner Gefangenen ſpricht; aber... die Heiligen mögen mir's vergeben!... ich bin ein zu gutes Herz, kann Niemand etwas abſchlagen,“ ſagte Petruſchka.„Ich denke in


