den folgenden Erſcheinungen auf ſeinem unweit der Kirch⸗
hofskapelle mitten unter den anderen in den vorhergehen⸗
den Tagen der Volksrache gefallenen Opfern ihm bereite⸗
e7 Gaube Bahn zum feſten Glauben an ſein dämoniſches eſen.
Man bemerkte, daß zwei Vögel in Taubengröße ſich auf der Gruft niederließen, beim Herannahen Neugieriger aufflatterten, aber ſogleich zurückkehrten, wenn dieſe ſich entfernten, als wären ſie von unſichtbarer Macht zur Be⸗ wachung der verſtümmelten Ueberreſte beſtimmte trauernde
Geiſter. Der Glaube an Uebernatürliches und Unheim⸗
liches geſellte bald noch mehrere Wunderzeichen hinzu. Man überredete ſich, eine blaue Flamme über dem Grabe ſchweben zu ſehen und ſogar eine übernatürliche Muſik in den Lüften zu hören. Waren auch die Häupter der Ver⸗ ſchwörung wirklich klug genug, dieſe ſogenannten Wun⸗ derzeichen für das zu halten, was ſie ſicher auch waren, für Wirkungen natürlicher Urſachen und einer ſtarken Ein⸗ bildung, ſo konnte es ihnen doch nicht gleichgültig ſein, denjenigen, deſſen Ermordung ihr Werk war, noch nach dem Tode vielleicht zu einem Heiligen und Wunderthäter in den Augen des dummen Pöbels erhoben zu wiſſen, da dieſer Wahn für ſie ſelbſt ſehr gefährlich werden und ſie leicht als Mörder des Czaren der Rache des abergläubi⸗ ſchen wandelbaren Volkes ausſetzen konnte. Es mußte alſo etwas gethan werden, dieſe drohende Möglichkeit zu


