Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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den, ſogleich aber wieder erſchienen, wenn ſie ſich entfern⸗ ten. Der Schrecken darüber ward allgemein. Man kannte damals die bei verweſenden Körpern oft genug vorkommende Erſcheinung von Gasentwickelung noch nicht und ſchrieb ſie übernatürlichen Urſachen zu. Die Bojaren beſchloſſen daher, die Leiche zu entfernen und ſie auf dem Serpuchow'ſchen Kirchhofe außerhalb der Stadt zu be⸗ graben. Nun aber begannen erſt die Wunder.

Man erinnerte ſich allgemein des Umſtandes, daß bei dem Einzuge des Demetrius vor 11 Monaten ein un⸗ geheurer Wirbelwind für die Dauer von einigen Minuten ihn und ſein Gefolge auf dem Kremlplatze den Augen der ihm zujubelnden Volksmenge verhüllt hatte, was man ſchon damals als ein Vorzeichen von einem ſeiner Regie⸗ rung drohenden Unheil betrachtete. Ein zweiter Sturm⸗ wind begleitete ihn jetzt bei ſeinem Auszuge und gleich⸗ zeitige ruſſiſche Schriftſteller behaupten, dieſer Alles auf⸗ wirbelnde Sturm habe eben nur die Straßen berührt, durch die der Leichenzug ging. In dem Augenblicke, wo er das Kuliſche Thor verließ, verdoppelte ſich die Heftig⸗ keit des Sturmes dermaßen, daß das Dach von einem der Thorthürme weggeriſſen und die Straße mit deſſen Trüm⸗ mern bedeckt wurde.Mit Sturm gekommen, iſt er mit Sturm von dannen gezogen, ſagten die Moskauer ſich bekreuzend, und der Glaube, daß der ermordete Czar ein böſer Geiſt geweſen, griff im Pöbel um ſich und machte