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begangen. So entſtellt auch die mit Koth und Blut beſu⸗ delten und durch Säbelhiebe und Meſſeerſtiche zerfetzten Züge der Czarenleiche waren, ſo äußerten doch Manche, die den Czar gekannt und oft geſehen, daß dieſer Leichnam nicht der ſeine ſei, denn am Kinne desſelben wollte man Bartwuchs bemerken, während Demetrius, wie allgemein bekannt, bartlos geweſen. Selbſt die Farbe dieſes todtes Körpers wurde als mit der ſtark gebräunten des Czarn wenig übereinſtimmend in Zweifel gezogen.
Dieſe Bemerkungen verhallten jedoch unter dem tu⸗ multuariſchen Gebahren der entfeſſelten Volksmeute; aber ſie verſchollen nicht ganz ungehört für immer, der Name des gemordeten Czaren ſollte für die Ruſſen noch der Hebel zu vielen Kämpfen werden. Der abergläubiſche Moskauer Pöbel glaubte eine geheime dämoniſche Macht noch in der gräßlich entſtellten Leiche ſeines Herrn, der
man zum Spott einen Dudelſack auf die Bruſt gelegt und
das Mundſtück dieſes Inſtrumentes in den Mund geſteckt hatte, wirkſam geblieben zu ſehen, denn nachdem Bas⸗ manow's Körper, auf Reclamation deſſen Stiefbruders, des Fürſten Galitſyn, hinweggenommen und in das Ga⸗ litſyn'ſche Erbbegräbniß gebracht worden, bemerkten in
der dritten Nacht die bei dem noch zur Schau auf dem
Tiſche zur Ausſtellung gelaſſenen Ueberreſte des Deme⸗ trius angeſtellten Wächter blaue Flammen über denſel⸗ ben flackern, welche, ſo bald ſie ſich naherten, verſchwan⸗


