Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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ſtolz den Kopf auf und ſprach:Habe ich das geſagt, Baſil? nein. Du vermutheſt es nur. Du denkſt: ſollte ein mit Seelenangſt jahrelang feſtgehaltener Gedanke nichts als ein leerer Traum geweſen ſein, dem man mit weinenden Augen nachſchaut wie ein Kind ſeinem kleinen Schiffchen, das der Strom davongeführt hat? Wäre es zu groß für eines Weibes Geiſt, eine Krone mit einer Täu⸗ ſchung zu erkaufen, die nichts als Schweigen bedingt? Wie jämmerlich müßte der Menſch ſein, der da zaudern könnte! Für ſolche Zauderer giebt es keine Kronen, keinen Ruhm, keine Rache, ſie ſind Thiere des Schlammes ohne Geiſt, ohne Herz.. ihnen gehört ein Fußtritt. Marfa machte in großer Bewegung einen Gang durch das Ge⸗ mach und ſprach dann vor Schuiski ſtehen bleibend: Nun, die Gudonow's liegen am Boden, ihre Herrlich⸗ keit in Scherben. Das Volk hat mich als ſeines Czaren Mutter begrüßt, ich habe triumphirt.

Ich weiß genug, ſagte der Fürſt, ſich von ſeinem Sitze erhebend.

Wieder überſchwebte jenes ſeltſame räthſelhafte Lä⸗ cheln Marfa's braunes Antlitz.Wirklich? fragte ſie... ich glaube nicht. Die runde beſtimmte Antwort, die ich Dir geben kann, lautet:Eure Frage hättet Ihr früher an mich richten ſollen. Jetzt iſt er mein Sohn nicht mehr. Einige Augenblicke blieb Baſil vor ihr ſtehen. Er konnte der Frau, die, wie er anzunehmen Grund zu haben glaubte,