Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Liebling, der andere der Czar. Ehe noch ſeine treuen deutſchen Soldaten bis in's Badezimmer, wo ihnen kein Ausgang mehr zum Rückzuge verblieb, gedrängt waren, hatte Czar Demetrius, blutend aus einer Wunde durch einen Säbelhieb, einen Ausweg gefunden. Schon waren die Zimmer ſeiner Gemahlin zum Schauplatze der rohe⸗ ſten Brutalität geworden und die Nothwendigkeit zwang ihn, Marina ihrem Schickſale zu überlaſſen und an ſeine eigene Rettung zu denken, um wo möglich durch ein ra⸗ ſches kühnes Handeln an der Spitze ſeiner Strelitzen Herr

des Aufruhrs zu werden. Aus einem mehr als 30 Fuß

hohen Fenſter wagte er einen Sprung. Einer ſeiner pol⸗ niſchen ihm nacheilenden Diener, entſetzt von dem Au⸗ blick der Tiefe, prallte vom Fenſter zurück und ſuchte einen anderen Rettungsweg. Der Czar war ſo unglücklich gefallen, daß er mit zerbrochenem Beine am Boden lag und jeden Gedanken von hier zu entrinnen aufgeben mußte. Der harte Fall hatte ſeinen Körper dermaßen durchſchüttert, daß er ſich nicht aufzurichten vermochte. Der Schmerz erpreßte ihm Laute, die nicht ungehört blie⸗ ben, denn unweit von dem Orte, wo er lag, befand ſich ein kleines Wachthaus der Strelitzen. Aufmerkſam ge⸗ macht durch das Schmerzgeſtöhn, kamen ſie herbei und einer unter ihnen rief:Das iſt der Czar, unſer gnädigſter Herr! Voll Mitleid hoben ſie ihn auf und ſetzten ihn auf einen von den Grundmauern des auf ſeinen Befehl