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Der Gang, auf welchem er ſie aus dem Gewuüͤhl ge⸗ zogen hatte, bot nur auf kurze Zeit einen ruhigen Platz. Aus den erbrochenen Kellern herauf drangen, ſich in alle Räumlichkeiten mit ſchauerlichem Gekröhle verbreitend, eine Menge ſtark Berauſchter, die mit vandaliſchem Hu⸗ mor Alles zertrümmerten. Vor dieſem wildaufgeregten zu Allem fähigen Pöbel mußte Ephim ſeine Verlobte ſichern. Er nahm ſie trotz ihres Sträubens auf den Arm und trug ſie ungefährdet aus dem Palaſte. Aber hier trieb Angſt und Entſetzen vor dem fühlend, was ſie ſah, Praskowa zu beſinnungsloſer Flucht, welcher Umſtand ihrem Schützer zum Beiſtande in ſeinem Beſtreben wurde, ſie von dieſem Schauplatze des Mordes zu entfernen. Man hatte die Leichen der deutſchen Soldaten und polni⸗ ſchen Diener des Czaren auf den Platz vor dem Palaſte geſchleift und der Pöbel umjubelte die Körper dieſer im Kampfe Gefallenen, als hätte er die herrlichſte That vollbracht.
Faſt im ſelben Augenblicke, als Ephim mit Pras⸗ kowa auf dem Arm in's Freie trat, begann das vor Luſt an der greuelvollen Unordnung faſt wahnſinnige Volk ein ohrenbetäubendes Freudengeſchrei zu erheben.„Der Czar! der Czar! unſer lateiniſcher Czar!“ ſchrie man wie beſeſſen. Zwei von Wunden und Blut entſtellte Leich⸗ name wurden aus einem der Fenſter herabgeſtürzt. Der eine dieſer Todten war General Basmanow, des Czaren


