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Es dauerte lange, ehe die tief Erſchütterte wieder klar zu denken begann. Ephim hatte ein Fenſter geöffnet, um die friſche Luft auf ſie wirken zu laſſen. Die Augen auf ihn geheftet, der ſo ſorglich um ſie bemüht ſich zeigte, ſchauerte ſie, wie von einem ſchrecklichen Gedanken erfaßt, zuſammen.
„Was iſt Dir?“ fragte Ephim.
„Auch Du konnteſt zum Verderber meiner gütigen Herrin werden!“ rief ſie.„O wie habe ich mich in Dir getäuſcht! geh fort von mir, laß mich hier ſterben... ach, meine gütige gnädige Herrin iſt ein Opfer Eurer Bos⸗ heit geworden!“
„Du biſt ungerecht gegen mich, Praskowa. Die Heiligen ſollen mir's bezeugen, daß ich nichts von alle Dem gewußt habe, was hier geſchehen ſollte. Nur allein um Dich zu ſchützen, wenn man Dir ein Leid anthäte, bin ich hierher gekommen. Jetzt führe ich Dich nach Hauſe zum Vater.“
„Nein, nein, nicht zu ihm,“ rief das Mädchen in Furcht...„er würde meines Kummers um meine gnä⸗ digſte Herrin ſpotten... er iſt ein ſchlimmer Feind.“
Ephim ſchwieg. Im Stillen gab er ihr Recht. In Walujews Herzen wohnte ein finſterer Rachegeiſt, der unbeugſam ſein Ziel verfolgte. Nichts hatte Ephim von dem Geheimniß der Verſchwörung erfahren, in deren Verbande Walujew keins der geringſten Glieder war, denn
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