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von Ephims Hand losreißend, umſchlang ſie die am Boden knieende Marina, ſich über ſie beugend, ſo daß ſie dieſelbe mit ihrem eigenen Körper deckte. Gnade! Gnadel es iſt meine gütige Herrin... thut ihr kein Leid... nehmt mein Leben für das ihre! Ephim! Ephim! zu Hülfe!“
Ob dieſes Angſtſchreien Praskowa's, was allerdings ſich nicht ganz ohne Eindruck auf die die Czarin und ſie Umringenden erwies, von Nachhalt geweſen ſein würde, blieb unentſchieden, indem Tatiſchews Stentorſtimme vom Eingang her ein donnerndes:„Platz gemacht!“ rief; Baſil Schuiski, von mehreren Häuptern der Verſchwörung be⸗ gleitet, trat ein. Sein Erſcheinen legte der beute⸗ und mordgierigen Menge den Zwang der Ehrfurcht auf und ward zugleich der Retter des Lebens Marina's.
„Steh auf, Lateinerin!“ ſagte er zu ihr...„Du haſt für Dein Leben nichts zu fürchten. Die Moskowiten beſtrafen nur die Betrüger an ihrem heiligen Vaterlande, und wenn Du auch ſtarken Antheil an einem gegen unſere heilige rechtgläubige Kirche begangenen ſchweren Frevel haſt, ſo ſollſt Du doch ungefährdet am Leben bleiben. Erkennſt Du dieſe Gnade?“
„Der Czar, mein Gemahl, wird Dir Rede darauf geben,“ entgegnete Marina empört.
„Er wird es nicht können, Todte haben keine Stimme,“ antwortete Baſil Schuiski mit leichtem ſpötti⸗ ſchen Lächeln.
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