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„Halt, noch wenige Augenblicke!“ befahl Baſil Schuiski...„ich erwarte Beiſtand. Beobachtet Stille, meine Freunde!“
Wirklich nahten von mehreren Seiten, ſo geräuſchlos als möglich, ſtarke Trupps von wohlgewaffneten Män⸗ nern, deren Führer die Loſung:„Rußland muß frei wer⸗ den!“ dem Fürſten Baſil Schuiski gaben.
„Walujew!“ redete Baſil einen der Führer an... „Du kennſt die Oertlichkeit im Kreml genau. Als Liefe⸗ rant des Czaren Boris Gudonow führte Dich Dein Weg oft dahin. Du wirſt den Hauptführer dieſer braven Männer machen.“
„Schwöoͤre auf meine Seele und Du haſt keinen fal⸗ ſchen Eid gethan,“ antwortete Walujew als Betheuerung ſeines Eifers.
„Die Heiligen mit uns!“ rief Schuiski...„vor⸗ wärts!“ Langſam ritt der Zug der bewaffneten Bojaren nach der Erlöſerpforte, welche ihnen die erkauften Streli⸗ tzen öffneten. Nun ging es ſchweigend weiter im Innern des Kremls, die bewaffneten Trupps unter Walujews Führung folgten den Reitern auf dem Fuße. Beim Vor⸗ überziehen an der Himmelfahrtskirche hielt Baſil an, ſtieg vom Pferde und warf ſich vor dem verehrten Bilde der heiligen Jungfrau von Wladimir nieder. Nach kur⸗ zem Gebet ſprang er auf, ein Kreuz über den Kopf ſchwin⸗ gend, rief er:„Rechtgläubige Chriſten! Tod dem Ketzer!“


