Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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unſern Czar nennt, nicht todt am Boden, ſind wir Alle verloren. Unſere Verſchwörung iſt ihm verrathen und nur unſere Schnelligkeit kann uns vor ſeiner Rache ſchü⸗ tzen. Wollt Ihr zum Spott der Polen werden, Söhne Rußlands? iſt's Euch ſo angenehm, zum Fußſchemel ih⸗ res Uebermuthes zu dienen? Trete Einer von Euch auf und ſage, ich hätte nicht ſchon gezeigt, daß ich für unſer heiliges Vaterland mein Leben auf den Würfel ſetzen könne. Ich habe es, Ihr wißt es Alle. Daß der Czar mein Le⸗ ben ſchonte, welches dem Henker anheim gefallen war, rechnet ihm nicht als eine Großthat an. Es war Politik und Schwäche zugleich. Durch mich wollte er Euch kö⸗ dern und das Gewiſſen ſchlug ihm, daß er, der Aben⸗ teurer, einen Mord vollbringen ſollte an einem Fürſten Rußlands. Bricht der Tag an, ohne daß wir zur That geſchritten ſind, hört dieſe Gewiſſensmahnung bei ihm auf, unſere Köpfe gehören ihm und Rußland iſt eine Beute der Polen.“

„Peſt und Feuer!“ rief Tatiſchew...„was iſt da lange zu wählen? Drauf und dran! der Morgen muß unſer heiliges Moskau frei von dieſem Polengeſindel ſehen. Wir ſind dann wieder die Herren und von unſerer recht⸗ gläubigen Kirche iſt der Schandfleck abgewaſchen, den dieſe Lateiner ihr angethan.“

Das zündete bei Allen.„Fort! fort! nach dem Kreml! Tod dem Czaren und ſeinen Polen!“ riefen ſie.