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der bevorzugten Zahl der Schauluſtigen aus bürgerlichem Stande bemerkt hatte und demſelben zurief:„He, Walu⸗
jew, komm hierher, Du wirſt hier den wonnigen Anblick
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unſerer neuen Herrin beſſer haben, als dort, wo Du ſtehſt. Laßt ihn durch, Leute, laßt ihn durch!“
„Zu viel Gnade, Herr,“ entgegnete der Kaufmann demüthig, dem ihm gewordenen Winke folgend wodurch er in die vorderſte Reihe der Zuſchauerzahl zu ſtehen kam.
„Ei, das iſt keine Gnade,“ antwortete Tatiſchew... „Heute muß ſich jedes gute ruſſiſche Herz freuen, denn das Reich bekommt in der ſchönen Marina Misznek eine Mutter, wie es eine ſolche noch nicht gehabt hat. Und haſt Du nicht einen begründeten Anſpruch an dieſe große allgemeine Freude, Walujew? Biſt Du nicht einer der braoſten Kauflente unſrer heiligen Hauptſtadt? Und hat Czar Demetrius, unſer allergnädigſter Herr, dem Gott eine lange glänzende Regierung geben und alle Feinde Ruß⸗ lands zerſchmettern wolle, nicht in gerechter Würdigung Deiner Verdienſte Deine Tochter unter die Zahl der Die⸗ nerinnen der neuen Herrin, ſeiner Braut, aufgenommen? Wahrhaftig, Niemand kann ein beſſeres Recht darauf ha⸗ ben, die ſtrahlende Sonne, die heute in den Kreml einzieht,
zu ſchauen, als Du!“
Die Ankunft des Patriarchen, Ignatius von Niäſan, gefolgt vom hohen Klerus der ruſſiſch⸗griechiſchen Kirche, veränderte die Scene an der Brücke in ſo weit, als ſich die


