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ſein Denken oder in ſeine Gefühlswelt geſtattet hätte. Sein ſchweigendes Weſen hatte für Ephim nichts Auffal⸗ lendes, er war es durch lange Jahre an ihm gewöhnt und vermeinte in demſelben nur jenen ſtets mit Spekulationen beſchäftigten Kauſmannsgeiſt zu erblicken, den Alles, was dieſem Bereiche fern liegt oder wenigſtens nicht in unmit⸗ telbarer Verbindung mit ihm ſteht, kalt und theilnahmlos läßt. Für das einfache, ſtille und zugleich ſanfte Gemüth Ephims war die Ueberzeugung hinlänglich maßgebend, daß Walujew bei allem ſeinen Ernſte und dem ihm eigen⸗ thümlichen düſteren Weſen der zärtlichſte Vater ſei und an ſeiner Tochter mit einer Weichheit des Herzens hing, die nicht ſelten etwas Rührendes, eine faſt kindliche Innigkeit an ſich trug. Daher hörte er ihn jetzt mit dem größten Erſtaunen von einer Angelegenheit ſprechen, über die der⸗ ſelbe noch gar kein Wort zu ihm geäußert hatte. Ephim wußte freilich nichts davon, daß dieſe Angelegenheit unter dem Schleier des Geheimniſſes den hohen Klerus, die mei⸗
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ſten Großbojaren und einen bedeutenden Theil der Mos⸗
kauer Bürgerſchaft beſchäftigte.
Gewiß würde Ephim ſeinem Erſtaunen, Walujew im Zuſtande ſolcher Aufregung zu ſehen, Worte gegeben haben, aber er wurde daran verhindert, da der am Hofe des Czaren die Stelle eines Oberkammerherrn bekleidende und zu den Großbojaren und Würdenträgern gehörende
Edelmann Tatiſchew, den Bilderhändler Walujew unter


