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es für unübertrefflich hält. Ephim war jung, vielleicht kaum zweiundzwanzig Jahre, in ſeinem blaſſen Geſichte lagerie der unverkennbarſte Ausdruck von Gemüthlichkeit, aber auch zugleich der eines bedeutend bei ihm vorwal⸗ tenden Phlegmas. Seine Züge waren nicht ſehr beweg⸗ lich und wer aus deren Ruhe auf ſeinen Charakter hätte ſchließen wollen, würde ihn unfähig zu großen, das Herz ganz beherrſchenden Empfindungen gehalten haben, was bis jetzt wenigſtens auch vollkommen ſich beſtätigte, da ſein ruhiges Leben als Shiwopiſſetz, der ſeine Heiligen
nach der Schablone malt, ihn noch nicht über die Schran⸗
ken der Alltäglichkeit hinausgeführt hatte. Seine Liebe zu Praskowa, der Tochter des Kaufmanns Walujew, war ein ruhiges, ſtilles Glühen, welches bis jetzt durch nichts vermindert, aber auch durch nichts zu einer hellen Flamme angefacht worden war. Die Sicherheit des ihm im Verlaufe von zwei Jahren bevorſtehenden Beſitzes der jungen ſchönen Praskowa, die jetzt erſt das ſechszehnte Lebensjahr zurückgelegt hatte, ließ ſeine Neigung zu ihr ſo ruhig verbleiben und das Bewußtſein, daß das junge ſchöne Mädchen mit ganzer Seele an ihm hänge, geſtat⸗ tete auch keinem Gedanken an die Möglichkeit, daß je⸗ mals ein Tag kommen dürfte, wo dieſe kindliche Neigung Praskowas erſchüttert werden könne, in ſeiner Seele auf⸗ zutauchen. Zwiſchen ſeinem verſtorbenen und ihrem Va⸗
ter war vor langen Jahren ſchon das Abkommen getrof⸗


