Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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der ſeinen Fuß umgürtenden Woskwa... auf ihm ruht der Geiſt der Geſchichte des großen Czarenreiches, darum iſt er den Ruſſen ein eben ſo großes Heiligthum, wie er wunderbar ſchön iſt in ſeiner fremdartigen Herrlichkeit.

Die Mittagsſtunde war bereits vorüber, als Ka⸗ nonendonner die Ankunft der Czarenbraut im Moskauer Weichbilde verkündete und mit dieſem in Aller Ohr ſchallen⸗ den Zeichen ſteigerte ſich auch die Lebhaftigkeit der ſchon ſtundenlang in den Straßen harrenden Volksmenge. Unter den am Anfang des Moskoworet Moſt ſtehenden bevorzugten Zuſchauern zeigte ſich gleichfalls eine ſtarke Bewegung.

Väterchen, flüſterte ein baumlanger junger Mann, in einem feintuchenen Kaftan gekleidet, einem Andern zu, deſſen Geſicht nichts von freudiger Neugier, im Gegen! theil finſtere Züge wies, die durch einen dichten ſchwarz⸗ braunen Bart, der die untere Hälfte ſeines Antlitzes faſt ganz einnahm und ihm bis über die Bruſt hinabreichte, noch mehr verdunkelt wurden... was denkſt Du? Du ſiehſt wie böſes Wetter aus.

Ich glaube es, Ephim... ich glaube es. Hm, es wäre ſehr gut, wenn man mehre Geſichter im Vorrathe hities und nach Belieben eins davon aufſtecken könnte. Es gibt Zeiten, wo man dergleichen ſehr nöthig bedarf.

Das mag ſein, Väterchen... ich widerſpreche Dir nicht, aber ich meine, Du haſt ſolche Mummerei an wenig⸗