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„Gut, ich bin bereit,“ ſprach Kornelli.—„Ich bin bereit,“ wiederholte er noch einmal, wie in Gedanken. Mit gedrücktem Herzen verließ Lindorm das Zimmer.
Der Samſtag kam. Der Baron hatte ein Geſchäft, das ſeine Anweſenheit in Björkö unumgänglich erforderte. Er lud Kornelli ein, ihm Geſellſchaft zu leiſten; doch dieſer ſchlug es zum erſten Male aus und ſagte, er habe ſtarkes Kopfweh und wolle zu Hauſe bleiben. Mißlaunig, und von trüben und unruhigen Ahnungen ergriffen, ſtieg Lindorm zu Pferd; doch ehe er noch eine halbe Meile geritten war, wurden dieſe ſo übermächtig, daß er außer Stands war, auf die Stimme der Vernunft zu hören und haſtig umwendete, und einen Nebenweg nach Hauſe durch den Park einſchlug. Er ritt langſam und grübelte ſeinen unruhigen Gedanken nach, als er von einem nahe⸗ liegenden Pavillon verworrene Laute zu hören glaubte. Er hielt an und lauſchte: er meinte deutlich Georginens und Kornelli's Stimmen zu erkennen. Das Blut ſtockte
ihm um's Herz; er band ſchnell ſein Pferd an einen Baum, und ſchlich ſich unter das Fenſter hin, wo er, von der hohen Gaisblatthecke verborgen, ſein Weib mit⸗ ten im Zimmer ſtehen, und Kornelli zu ihren Füßen lie⸗ gen ſah. Krampfhaft hielt dieſer Letztere ihre Hand in der ſeinigen, während ſeine feurigen, leidenſchaftlichen Worte das Gefühl beſchrieben, das in ſeinem Herzen brannte und ſein Weſen zerſtörte.
Lindorm fühlte in buchſtäblichem Sinne die Erde unter ſeinen Füßen brennen; er war nahe daran, hinein⸗ zuſtürzen, und ſeinen Zorn, oder vielmehr ſeine Wuth an Beiden auszulaſſen; aber er behielt ſo viel Selbſtbeherr⸗ ſchung, um Georginens Antwort abzuwarten.
„Stehen Sie auf, Kapitän Kornelli, und laſſen Sie meine Hand los,“ ſagte ſie mit Ernſt und Würde.„Sie entehren mich und ſich ſelbſt durch dieſen Auftritt. Wie unedel haben Sie nicht gehandelt, als Sie mich unter dem Vorwande hieher lockten, dieſer Platz ſei am taug⸗ lichſten für die Ausführung der Ueberraſchung, die ich
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