Teil eines Werkes 
4.-letzer Theil (1843)
Entstehung
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ſeiner Mutter in Roſendal verweilen ſollte. Dieſe Ge⸗ legenheit ſollte dann Lindorm und Georgine benützen, um eine längſt ausgemachte Reiſe nach Lindholm anzu⸗ treten, um Arthur und Louiſen zu begrüßen. Man ſollte Kornelli den Vorſchlag machen, daran Antheil zu nehmen, da es ihm eine ſichere Ausſicht auf Vergnügungen und Zerſtreung darbieten würde. Georgine ſetzte hinzu:„Da Kornelli's Heimath auf demſelben Wege liegt, ſo iſt es wahrſcheinlich, daß er von Lindholm zu ſeinen Verwand⸗ ten reiſen wird.“

„Du biſt der gute Engel meines Lebens,“ ſagte Lindorm und umarmte herzlich ſein Weib.„Es thut mir leid um den armen Kornelli, und nichts könnte beſſer ausgedacht ſein, als dieſe Reiſe. Wenn er nur von hier wegkommt, ſo werden ihn neue Gegenſtände feſſeln,“ ſetzte er in ſchwächerem Tone hinzu, und ging, um ſeinen Gaſt auf die beabſichtigte Luſtreiſe vorzubereiten.

Siebenundzwanzigſtes Kapitel.

Und ich— doch erſt noch einen, einen Kuß, Du ſchöne Blume, die jetzt welket mir! Weit von Dir ab ſtrömt meines Lebens Fluß. Der Sturm brüllt die Erinn'rung weg von Dir. Die Lieb' erſtickt im rächenden Umſchluß. Und eine Welt hebt zwiſchen uns ſich hier. Wohlan,— ſo mag mein Herz im Brechen Dank für den letzten, ew'gen Kuß Dir ſprechen! Nikander. Lindorm fand Kornelli nicht auf ſeinem Zimmer; aber auf dem Tiſche lag ein kleines Buch in rothem Maroquinband aufgeſchlagen, das anzudeuten ſchien, daß der Beſitzer eben darin geblättert hatte. Lindorm beugte ſich nieder, und da die noch nicht recht trockenen Zeilen bewieſen, daß es Notizen von Kornelli's eigener Hand ſeien, ließ er ſein Auge einige Minuten darauf ruhen,

und las:„Wohin iſt meine frühere Kraft geflohen? Iſt