Teil eines Werkes 
4. Theil (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

388

vor Entzücken. Aber was wurde wohl daraus, als Bas das Paquet öffnete und einen himmelblauen ſei⸗ denen Shawl mit glänzenden goldenen Sternen über⸗ ſtreut vor ihr ausbreitete!

Betty glaubte ganz beſtimmt, ſie müßte in Ohn⸗ macht ſinken; doch überwand ſie glücklich die Schwäche, um, nachdem der Bräutigam ſie in die Sterne gehüllt und mit ſich an den Spiegel gezogen hatte, ſo recht den Anblick ihrer einnehmenden Figur zu genießen. Doch müſſen wir ſagen, daß Betty ſich am liebſten in den Augen des entzückten Bräutigams ſpiegelte.

Aber ſo ſage mir doch, warum durften wir nicht, da wir Alle hier waren, dieſes Zimmer ſehen? ſagte Roſa mit lebhafter Neugierde zu Albin, der eben mit einem Schlüſſel in der Hand über den Salon ge⸗ laufen kam.

Darum mein geliebter Engel, weil Vater, der ein ſo feines Gefühl hat, es uns gönnen wollte, erſt allein dieſe kleine Freiſtatt zu betreten, welcher er im Scherz, gewiß aber nicht ohne Bedeutung, den Namen des Paradieſes ertheilt hat!

Paradies?

Ja, es ſoll ja Dein kleiner Tempel ſein, meine liebliche Roſa!... Bilde Dir aber nur nicht ein, daß Du der Einſamkeit allzuviel genießen wirſt!...

Dieſe Worte wurden gewechſelt, während der alte Stangerling undCouſine Amelie in einem entlegenen Zimmer Platz genommen hatten, um altklug zu reden, während Victor und Hildur im Garten promenirten, oder richtiger auf und ab liefen, und Karl mit ſeiner jungen Gattin in einem mitten im Parke aufgeführten Pavillon ſeinen Wohnſitz aufgeſchlagen hatte.

Alle dieſe glücklichen Menſchen hatten an ſich ſelbſt und ihrem eigenen Glücke genug, ohne die Verlobten

zu verm des Par Geſpräch

77 Blumen ihrem

ſie Viect

Blumen armen E doch wi erhalten wir wo morgen ihre Ble bild vor

warteſt

in eine die un

C Biswei