Teil eines Werkes 
4. Theil (1849)
Entstehung
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daß die Mutter und Geſchwiſter die Wohnung des neuen Paares beſehen ſollten.

Doch weit entfernt, an dieſergrand tour Theil zu nehmen, wo Vater Stangerling ganz hochmüthig an der Spitze geht, machen wir ſtatt deſſen einen kleinen Sprung quer über den Hof, um uns in dem kleinen, allzu kleinen Hauſe Eingang zu verſchaffen, welches dort ſo anmuthig unter zwei großen Aepfelbäumen, einer gewaltigen alten Eiche und einer jungen Geis⸗ blatthecke verſteckt liegt. Dieſes kleine Gartenhäus⸗ chen, beſtehend aus drei Zimmern, war von dem Guts⸗ beſitzer zu der Dispoſition des Conſtabels geſtellt worden: hier ſollte er während des Winters mit ſeiner Betty wohnen; hier ſollte ſie während des Sommers ihn fröhlich, treu und arbeitſam erwarten.

Während die Herrſchaften ihre Runde machten, nahm der Conſtabel den Arm ſeiner Liebſten: auch ſie mußten ja ihre Runde machen.

Sieh dich nur recht um, liebe Betty: ich glaube gewiß, daß dieß nach Deinem Geſchmack ausfallen wird hier kannſt Du geräumiger wohnen, als in meiner Hütte auf dem Seefräulein!

Aber die Wohnung vergeſſe ich dennoch nie nein, niemals, ſo lange ich lebe! antwortere Betty und lächelte unter Thränen den entzückten Conſtabel an, welcher ſie ſeinerſeits mit Blicken betrachtete, in denen alles Warme, das in ihm lebte, ſich ſo ſchön abſpiegelte.

Herr Gott, liebe Betty! Du wirſt eine allzu ſüße Frau Fraul... nein, höre nur, wie ſchön das klingt!... o, iſt es möglich, daß ein ſolch himm⸗ liſches Loos mir zu Theil werden konnte aber es wird denn doch wohl ſo ſein, und ich gelobe auch, daß ich Dich auf meinen Händen tragen will! Dort oben haben ſie mehr Staat, aber mehr Glück als wir haben ſie

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