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doch Gott ſegne die Ohren! Sie wiſſen noch, was zu ihrem Frieden dient.“
He! hört Ihr, Olle, Petter, Chriſtin, Charlotte, Marie!— wo haltet Ihr Haus? Hinaus mit Euch, und ſeid bei der Hand!— nur keine Confuſion, hört Ihr?... Halt!... So wartet doch... laßt mich erſt hinunter kommen!... So, Kinder!... Nun ſollt Ihr Euch vernünftig benehmen, und nicht ohne Kopf umherlaufen, ſondern Ihr tragt alle Sachen, die aus⸗ gepackt werden, an den gehörigen Ort, auf eines Jeden Zimmer! Vergeßt nur bei Leibe nichts: Alles ſoll gehen wie ein Uhrwerk, ſonſt— hol' mich Dieſer und Jener — ſchlage ich Euch Allen Arme und Beine entzwei, Ihr Geſindel!... Nun, nun, gute Leute, ſo arg iſt's denn doch nicht gemeint: Ihr ſollt auch einen Schmaus nachher haben, ſo daß... ja, ja, Ihr ſollt ſchon ſehen!... Arme Madame Lona, die nicht mit ſein und alle Herrlichkeiten betrachten darfl. Aber es iſt ſo, wie Albin ſagte: es könnte ihr vielleicht einfallen, die jungen Damen allzu freundlich zu bewillkommnen.„. Aha— nun wirklich... endlich! Da haben wir ja den erſten Wagen!“
Der Alte ſtellte ſich ganz gravitätiſch mit der grünen Mütze in der Hand auf die unterſte Stufe der Treppe.
Die Karavane beſtand aus zwei Wagen und einem Karren.
In dem erſten— der ſtattlichen Landaulette des Capitains Stangerling, neulich beſtellt, um die junge Braut darin zu holen— ſaßen Frau Mörk, Roſa und Albin; in dem zweiten— dem eignen altmodiſchen Staatswagen des Vaters Stangerling— ſaßen die beiden neuvermählten Paare, und in dem Karren der Conſtabel und ſeine Herzallerliebſte.
„Herr Gott!“ ſeufzte der Alte,„wenn nun nur das Erſte glücklich überſtanden wäre! Dieſes Erſte iſt ſo verdammt verkehrt, eben weil es ſo langweilig iſt!“
„Sieh hieher, Vater! ſieh hieher!“ ertoͤnte eine friſche und muntere Stimme.


