Teil eines Werkes 
4. Theil (1849)
Entstehung
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Obgleich im Monat September, lag noch ein ſo friſches und ſammetweiches Grün auf Bäumen und Wieſen, auf Höhen und Thälern Furuwik war gleichſam in einem Kranz von, Hügeln eingeſchloſſen daß man ſich in die Mitte des Juli zurückverſetzt glaubte, und dieſe Täuſchung wurde gewiß nicht ver⸗ mindert, wenn man gewahrte, wie glühend und gold⸗ roth die Mittagsſonne in den Blättern der Waſſerlilien des breiten, ſchönen Fluſſes ſpielte, welcher den Hügeln zum Spiegel diente.

Eine kühle und angenehme Sommerluft ſtrömte durch die feſtlich geordneten Zimmer, und der Duſt einer Maſſe von ſchönen ausländiſchen Gewächſen miſchte ſich mit dem noch friſcheren Duft, der von dem Walde und dem Blumenparterre auf dem Hofe kam, wo der Roſenbuſch und der Lavendel ſich anmuthig zu den in unendlichem Farbenwechſel ſchimmernden Herbſtblumen geſellten. Hinter dem Blumenparterre erblickte man den großen Teich, auf welchem die Enten in freundlich holder Vertraulichkeit lagen und ſchnatterten und auf ihren kleinen grünen Inſeln plätſcherten, gerade ſo, wie wir ſie ſchon früher auf einem andern Gemälde von Furuwik geſehen haben.

Damals, als der Alte draußen auf dem Schaukelbrette ſaß und auf ſeiner Violine der Madame Lona etwas vor⸗ ſpielte, welche in dem Korbe lag und Vater Stangerling's beſte Schnupftücher als Bettgardinen benutzte, wartete er auf Niemanden, wurde aber doch durch die Ankunft des geliebten Sohnes auf das Angenehmſte überraſcht heute war es anders: heute erwartete er den Sohn, doch nicht ihn allein, ſondern auch die junge, ſchöne Braut, die mit Mutter, Schweſtern und Schwager von Gottland nach Stockholm herübergekommen war, von wo aus die ganze Familie ſich zu Lande nach Gefle begeben hatte, wohin Albin geſtern ihnen entgegen gereist war, um ſie abzuholen.

In dieſem Jahre hatte unſer Capitain ſchon im Auguſt das Seefräulein in den Hafen gelegt, und

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