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Holgerſen ſtarrte die Decke an; er ſchien kaum Etwas zu empfinden, und dennoch konnte man ſagen, daß er mit Seele und Leib hörte und ſah.
Es gab ein Gelaufe in der Hausflur, in dem Hoch⸗ zeitſaale herrſchte ein ſtarres Todesſchweigen.
Karl flog hinaus.
Er fand Vietor und Albin gleich zwei Bildſäulen vor der Thür des Zimmers ſtehen, welches die Brüder während der letzten Zeit gemeinſchaftlich bewohnt und wo ſie ſich vor einem Augenblick gekleidet hatten.
en des Himmels Namen! was gibt's?“ fragte Karl.
In kurzem, abgebrochenem, athemloſem Tone ant⸗
wortete Albin: „Vor etwas über einer Stunde war ich fertig; da ich aber ſah, wie ſehr mein armer Will litt, daß er mich ſehen mußte, ſo ging ich hinab zu dem Con— ſtabel, in deſſen Zimmer ich die letzte Stunde zugebracht habe— ich ließ Victor bei Will. Bei meiner Rückkehr finde ich dieſe Thür, wie Du ſiehſt, verſchloſſen und den Schlüſſel abgezogen... der Schmied, der Schmied!“ rief er ungeduldig...„Ach, ſieh da! Endlich!... Schnell!— die Thür geöffnet!
„Das heißt ja aber beinahe den Leuten vor Schrecken das Leben rauben um nichts und wieder nichts!“ meinte Karl.„Kann er nicht ganz natürlich allein ſein wollen?“
„Ja wohl,“ entgegnete Victor,„das habe ich auch ſchon zehnmal geſagt, und es kann nichts Anderes ſein, denn Will ſagte mir das mit ganz deutlichen Zeichen — ſonſt würde ich nicht gegangen ſein!“
„Nur nicht lange gezögert!“ rief ungeduldig der Capitain—„Menſch, kannſt Du die Thür nicht öffnen?“
So.. jetzt iſt ſie geöffnet!“
Der Schmied trat auf die Seite— Albin ſtürzte hinein.
Das Zimmer war leer. Ohne ein Wort mit einander zu wechſeln, flogen


