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deüct unbewußt Victor's Arm gewaltſam und krampf⸗ haft.
Willſt Du vielleicht auf Dein Zimmer gehen?“ fragte dieſer mit herzlicher Theilnahme.
„O nein, ich warte, bis...“
Er wollte Will's Rückkehr abwarten..
Inzwiſchen hatte Thekla dieſen in Roſa's Zimmer geführt.
Das junge Mädchen ſaß noch in ihrer Morgenklei⸗ dung am denſer und betrachtete mit tiefer Aufmerkſam⸗ keit ihre Vögel in dem vergoldeten Gefängniſſe: ſie hüpf⸗ ten fröhlich und leicht umher in dem engen Raume.
„O ja,“ liſpelte Roſa,„ihr Gefängniß iſt ange⸗ nehm, denn ſie wollen es mit einander theilen— ſie beſingen ihre Liebe!“
Bei Will's Eintritt erhob ſie ſich ſchnell und trat ihm mit einem lieblichen und freundlichen Lächeln ent⸗
egen.
dig Er betrachtete ſie lange und aufmerkſam, und es lag etwas in ſeinem Blicke, das Roſa heftig rührte, obgleich ſie den Ausdruck deſſelben nicht recht verſtand.
Darauf warf er die Augen langſam im Zimmer umher, bemerkte das weiße Brautkleid, die Krone und den Kranz, die auf einem Tiſche lagen, den Braut⸗ ſchleier, der über einem Stuhle daneben hing. Er ging dahin, betaſtete jeden dieſer Gegenſtände mit der größten Vorſicht— er laͤchelte— er ſah Roſa an, welche hiebei fühlte, wie ihr die Thränen in die Augen kamen; ſie wendete ſich, um dieſelben abzuwiſchen.
Will ſchüttelte leiſe das Haupt, trat von Neuem zu ihr, die in einigen Stunden die Seinige ſein ſollte— die Seinige auf ewig— und ſank auf das Knie, indem er ihre Hände ergriff und dieſelben mit kaum zurückge⸗ haltener Heftigkeit an ſeine Lippen drückte.
Roſa begann zu zittern und einen ſcheuen Blick um ſich her zu werfen.
Sie waren allein. Die Mutter war mit Thekla in das blaue Zimmer
gegangen zu denen
ihr, die Die
ſchon an zurück; a Sopha ſe Kopfes be Er t
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