Teil eines Werkes 
4. Theil (1849)
Entstehung
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ich will mit ihrer Seekrankheit und abſcheulichen Bangig⸗ keit nichts zu ſchaffen haben.

Machen Sie ſich darüber keine Sorge, Capitain: ich nehme ſie alle Drei auf meine Partage; und da die Jungfer doch wohl auch ihren Platz haben muß, ſo erhält ſie meine Koje: ich lege mich unter die Treppe habe wohl ſchon ſchlechter gelegen, als ſo!

Aha! Du denkſt es ſo ſchön einzurichten? Haſt Du auch wohl vergeſſen, daß wir weder Wein noch Brannt⸗ wein bekommen können, ohne durch Deine Schlafkammer in den Laſtraum zu gehen? Die Deckluken öffne ich auf keinen Fall, wenn ſie erſt feſtgemacht und mit ihrer Perſenning belegt ſind oder rechneteſt Du auf dieſen Umſtand, als Du den Vorſchlag machteſt, die kleine Jungfer bei Dir einzulogiren?

O, ſagte Bas, indem er ſich ſchmunzelnd um das Kinn ſtrich,daran habe ich in der Eile nicht gedacht; auf jeden Fall aber will ich ihr's ſchon beizubringen wiſſen, daß wir weder ohne Wein noch auch ohne das holländiſche Bier ſein können ſie muß ſich wohl Etwas gefallen laſſen, wenn ich mich ihrer annehme.

Nun gut! Rudere alſo an's Land und ſage den Damen: ſie ſind willkommen zu den Bequemlichkeiten, die ſich anſchaffen laſſen und iſt es ſpät in der Nacht, da ſie an Bord kommen, was vermuthlich der Fall ſein wird, ſo führſt Du ſie hier ein und entſchuldigſt mich, denn ich denke nicht, ſitzen zu bleiben und auf ſie zu warten.

Verlaſſen Sie ſich auf mich, Herr Capitain: ich werde den Hofmeiſter ſpielen, ſo daß es verſchlägt und kann ich noch mehr Rares für den Tiſch zu faſſen kriegen Obſt, Backwerk und ſolchen Kram ſo werde ich Ihre Kaſſe nicht ſchonen!

Vor allen Dingen rathe ich Dir, eine ſchwere Menge von Sahne mit Zucker einzukochen; denn werden ſte krank, und das werden Damen immer, ſo verzehren ſte nichts Anderes, als Kaffee.... Adieu nun!... Schicke mir den Matroſen!