Teil eines Werkes 
4. Theil (1849)
Entstehung
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E.

zimmer als Paſſagiere mit nach Schweden zu nehmen, wohin ſie reiſen wollten. Es iſt eine Frau oder zwei Frauen ich kann nicht recht ſagen, wie es ſich damit verhält und eine Jungfer. Sie waren ſo angelegen, guten Convoi zu erhalten, ſagte der Conſul, denn ſie hatten lange auf ein Schiff gewartet, und der Capitain könnte ſie in Calmar abſteigen laſſen.

Drei Frauenzimmer o, das gibt ſo furchtbare Umſtände und Mühe und iſt gar nicht angenehm! ſagte der junge Capitain nachdenkend.

Der Conſul ſagte, ſie ſind reich und bezahlen eine anſtändige Fracht!

Das iſt Alles recht gut doch zwei alte, lang⸗ weilige Frauen auf einer langen Seereiſe..

Ich weiß nicht, ob die Frauen ſo erſchrecklich alt ſind, doch, entgegnete Bas mit einem angenehmen Schmunzeln,die Jungfer iſt jung und hübſch und fein, denn dieſe ſah ich ſie hatte eben etwas beim Conſul auszurichten und als wir von dort hinweggingen, ſo legte ſie ihre Hand ſo innig auf meinen Arm und ſagte: Lieber, guter Conſtabel! iſt es ein gutes Fahrzeug? Es iſt doch wohl nicht gefährlich?...Gefährlich? ant⸗ wortete ichnein, behüte, es iſt ſo ſicher, wie auf dem Lande!

Albin lächelte über das ſichtbare Entzücken, welches ſich auf dem ehrlichen Geſichte des Conſtabels ausſprach, ein Entzücken, das wahrſcheinlich, wenn Gelegenheit dazu wäre, ihn eine neue Liebesflamme erleben laſſen könnte, wo es dann möglich wäre, daß es mit dem Sternſhawl, den die undankbare Poll verſchmäht hatte, endlich Ernſt werden könnte.

Wohlan denn, entſchied unſer junger Capitain, ich muß alſo wohl auf Deine Empfehlung und da es auf jeden Fall eine Sünde wäre, da die Damen eine gute Gelegenheit bekommen könnten, ſie derſelben um meiner Bequemlichkeit willen zu berauben, ſo muß ich ihnen auch wohl meine Schlafſtube einräumen. Doch

das ſage ich: ihre Aufwartung kommt auf Deinen Antheil: