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„Sogleich, Capitain!“
man nicht die ſchweren Tritte eines plumpen Matroſen, ſondern leichte, man könnte ſagen, unſichere Schritte.
Der Prätendent zu dem erledigten Matroſendienſte auf dem Seefräulein trat ein und blieb an der Thüre ſtehen, wo er ſchweigend wartete, bis der Capitain ihn anredete.
Es war eine ſonderbare Figur, deren Aeußeres nicht viel Empfehlenswerthes hatte.
Die Farbe des Mannes war braun, wie die eines
Indianers; das Haar, welches im Nacken ganz kurz war, hing ſtumpf abgeſchnitten über die Stirn bis auf die Augenwimpern herab, die ſich immerwährend auf ein Augenpaar herabſenkten, welches ſo klein war, daß es kaum ſichtbar werden wollte. Ein ziemlich langer, ſchwarzer Kinnbart vereinigte ſich mit der für einen Seemann ungewöhnlichen Halsbekleidung, nämlich einer Binde, die faſt bis an die mit einem ebenfalls ſchwarzen Barte verſehenen Backen hinaufreichte. Ein ſchwarzes Pflaſter, wie Bas es oft in jenen Zeiten trug, da er noch unter den Augen der Mutter Kitty im Kochhauſe ſeine Kämpfe hielt, ging gerade über die Naſe ein Stück auf die rechte Wange herab. Der Anzug beſtand nur aus Unterkleidern von Segeltuch und einer rothen, unge⸗ wöhnlich langen, wollenen Blouſe; doch war Alles neu und anſtändig.
Der Eindruck, welchen der Ankömmling auf den Capitain Albin machte, war nicht angenehm: es lag etwas zu gleicher Zeit Liſtiges und Kühnes in dem Aeußern des Mannes, und unſer Capitain war ſchon halb entſchloſſen, ihn nicht anzunehmen, ehe ſie noch ein Wort gewechſelt hatten.
„Wo biſt Du geboren und woher kommſt Du jetzt?“ fragte der junge Befehlshaber auf Engliſch.
Der Conſtabel verſchwand, und gleich darauf hörte
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