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„Wenn der Herr Capitain ſo gut ſein wollten, feines Papier hervorzunehmen und eine feine Feder zurecht zu machen, ſo will ich's derweilen im Kopfe zuſammen bringen.“
„Sieh, hier liegt das beſte Poſtpapier, das ich habe; die Feder iſt auch in Ordnung— nun ſpute Du Dich nur, denn ich muß heute Abend noch ausgehen.“
„Gleich, Herr Capitain!“ Bas legte das Geſicht in verſchiedene luſtige Grimaſſen, während er nachdachte; endlich kam die Ueberſchrift des Briefes:—
„„Meine günſtige und hochgeehrte Mademoiſelle!““ „Aha, eine Mamſell?— ich bin ſehr neugierig.“
„„Ich wollte ganz ergebenſt erſuchen, wenn es gegen den Reſpect iſt, daß ich ſchreibe, daß die günſtige und hochgeehrte Mademoiſelle die Güte haben wollten, zu verzeihen...“ Was meinen Sie, Herr Capitain? wie nimmt es ſich auf dem Papiere aus?“ Bas bückte ſich, ſah über Albin's Schulter und lächelte recht wohlbe⸗ haglich. „Ich meine, es nimmt ſich verdammt gut aus— haſt Du noch mehr in Ordnung?“
„Ja, warten Sie— es iſt in der Mache und geht
augenblicklich vom Stapel.“. „So laß es gehen... wir blieben beim Verzeihen ſtehen.“. „Ja, ja.. denn ſehen Sie, ich kann nicht anders, da der alte Surr ſchon in den beſten Hafen eingelaufen iſt und ſich dort verteiet hat...“ „Hieraus werde ich nicht klug!“ „Warten Sie nur, Herr Capitain, ſo werden Sie es ſchon verſtehen!...„Da ich ihm alſo die kleine, feine, ſeidene Börſe mit den beiden Silberthalern nicht geben kann, welche Mademoiſelle Roſa die Güte hatten...44 „Was war das?“ Albin warf die Feder hin und drehte ſich ſo heftig um, daß Bas einen Schritt zurück trat. „Was befehlen Sie, Herr Capitain?“. „Nichts— ich begreife nur nicht, wer den Brief haben ſoll?“
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