„Ja,“ antwortete Thekla;„ich
ſehe nicht, daß wir etwas Anderes thun können! Indeſſen hat ſie in die ſer Nacht endlich einmal gut geſchlafen.“
f Thekla. „Wir wollen das Beſte hoffen— doch hat ſie mich einigemale ſo erſchreckt, daß ich geſtehe, wir ſind be⸗ rechtigt, Alles zu fürchten!“
In dieſem Augenblicke wurde die Thür und alle drei Damen flogen hoch i als ſie diejenige, für deren Vernun itterten, diejenige, welche noch geſtern au Ohnmacht in die andere Augenblicke, da ſie ihr voltes Bewußtſein hatte, bald na
ch„dem Ab⸗ gotte ihrer Seele“ rief, bald Thekla ankla te, daß ſie
küſſen und an dem Kaffeetiſche Pla
träumen oder auch im Schlafe w konnte überzeugender ſein, daß der tanden war, als dieſe Worte:„Herr Gott! warum ſeht Ihr mich ſo verwundert und mit ſo großen Augen an? Ich kann mir doch wohl nicht das Leben nehmen und ewig trauern?“
„Doch, mein geliebtes Kind!“ fragte die Mutter halb ängſtlich,„iſt es wohl möglich, daß Du nach drei ſo ſchrecklichen Tagen am vierten Morgen ganz wieder ſo ſein kannſt wie ſonſt?“
„Ja, meiner Treu, das iſt ſo gewiß, wie nur irgend etwas ſein kann! Mir kommt jetzt Alles vor, wie ein
verrückter Traum— und was meine Liebe betrifft, ſo


