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aufgeſucht, ſo hätteſt Du, ſollte ich meinen, Deine Welt ſo ziemlich ruhig dahin gelebt— aber wer weiß, ob Dir dieß Alles nicht nützlich geweſen iſt, und wir wollen mehr denn einmal im Laufe dieſes Winters über Deine Knabengeſchichten lachen... denn darauf umarme ich Dich, Junge, daß Du mich ſo in der Eile nicht verlaſſen darfſt! Wollen ſehen, ob nicht„der alte Junge“ ledig wird: das iſt mein letztes noch übriges Fahrzeug, und Du kannſt Dich darauf verlaſſen, daß Du es be⸗ kommſt!“
Jetzt lag Albin, trotz der bewachenden Blicke der Madame Lona, welche, auf zwei Beine aufgerichtet, dem Auftritte eiferſüchtig zuſah, in den Armen des alten Mannes und ſo feſt an ſein Herz gedrückt, daß der Greis gar nicht weiter an ſeine Krämpfe und an ſeine Ausrufungen dachte. Albin gelobte, ein zärtlicher Sohn zu werden, mit unendlicher Liebe die Güte, die vaterlichen Gefühle zu belohnen, welche er erfahren hatte, und der Alte gelobte, Albin den Verluſt ſeines Vaters zu erſetzen.
Endlich hatte der Schwall der Gefühle ſich gelegt, und nun nahm der Alte ſeine Madame Lona, beugte ihr den Kopf zu einem Gruße herab und ſagte:„Sieh, mein Junge, hier will ich Dir ein Weſen vorſtellen, welches, ſo lächerlich und häßlich es Dir auch ſcheinen mag, ſich gewiß Deine Gunſt erwerben wird, wenn Du erfährſt, daß ſie nun ſchon mehrere Jahre meine liebſte Geſellſchaft geweſen iſt.... O, ziere Dich nur nicht, Madame!... Sie hat mir oft Verdruß gemacht, hat mir manches theure Stück zerſchlagen... nun nun! ſie nimmt ja auch keinen Lohn, beſtiehlt mich nicht, ärgert mich nicht— wenigſtens nicht abſichtlich— peinigt mich nicht mit Dummheiten, Faulheit, Unarten und wie dieſe Teufelsdinge alle heißen, die mich ſonſt immer umgeben.... Nun, kehre Dich daran nicht, mein Junge: bisweilen, ſagen ſie, bin ich ein wenig mürriſch und zänkiſch; doch Du verſtehſt wohl ſelbſt,


