einige unartikulirte, wilde Laute ausgeſtoßen hatte— ebenſo wie Albin ſelbſt nahm er es als abgemacht an, daß Wilhelm Jentzel und der ſtumme Sohn dem Fahr⸗ zeuge auf den Grund gefolgt waren— wurde er all⸗ mälig ruhig, und kam endlich bei der Beſchreibung von dem Capitain Ennes und Mutter Steuermann, Achilles, Bas, Frau Wolk, Jungfer Greta, Tibb, Capitain Don⸗ nert, Mutter Kitty und andern Figuren, die in den Scenen auftauchten, welche Albin malte, in eine ſo gute
Laune, daß, als unſer Held an die Geſchichten in Gefle,
beſonders an das nächtliche Abenteuer mit ſeinem Prin⸗ cipale kam, durch die Motion, welche der Ehrenmann ſeinen Lungen geſtattete, das Pelzwerk in eine tüchtige Erſchütterung gerieth. Her N.. war nicht im mindeſten beliebt, ſondern eher das Gegentheil, und daher hatte der alte Stangerling nicht das Herz, dem einzigen Sohne ſeines Freundes den geringſten Vorwurf zu machen; er ſagte nur, mit dem Finger drohend: Du läufſt wohl jetzt nicht Straße auf Straße ab, um die junge Frau zu ſehen zu bekommen!“
„Nein,“ antwortete Albin lächelnd und erröthend, aber ganz offen,„das thue ich nicht und brauche es auch nicht, denn ich entſinne mich ihrer ohne dieſes.“
„Zweifle gar nicht daran— fühlſt Du aber nicht gleichſam ein eigenſinniges Bedürfniß, mit ihr zu
ſprechen?. 1 „Nein, nicht im Mindeſten, das erkläre ich in allem Ernſte.... Und nun,“ fuhr er mit geſenkter
Stimme fort,„habe ich Alles erzählt, was ich erzählen durfte.“
„Und ich ſage: komm an mein Herz, Junge! Nur Eins kann ich Dir ſo bald noch nicht verzeihen, näm⸗ lich daß Du ſo ſpät gekommen biſt...(ach, ach, die Gicht!)... Stolz, Hoffahrt, weiter nichts, iſt Dir im Wege geweſen, bis Du zwanzig Jahre alt geworden biſt
doch man lebt nicht, ohne ſich die Erfahrung zu Nutze zu machen. Hätteſt, Du mich ſchlecht und eecht ſogleich


