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Willen, und daß die Adreſſe des Mannes, der ihn aus⸗ führen ſollte, oben auf dem Gelde läge. Doch iſt es mehr denn wahrſcheinlich, daß er in dem Briefe, welcher nebſt dem Teſtamente in dem Schiffbruche der Iduna verloren ging, mich dem Manne zu empfehlen geſucht hat, welchen er ſo hoch geſchätzt haben muß.“
„Siehſt Du denn nicht Gottes Finger in dieſem Zufalle? Flyborg, Dein alter Freund— ach, ach... ich wollte die verdammte Gicht vergeſſen, aber ſie nimmt
ar keine Raiſon an— Flyborg, der arme, milzſüchtige hrenmann, den auch ich zu ſchaͤtzen verſtand, wies Dich zu einem Vater, den Du ſelbſt nicht ſuchen wollteſt!“
„Dieſer ſo ſchöne und befriedigende Gedanke iſt auch in mir aufgeſtiegen!“ ſagte Albin, indem er ſich immer vertrauensvoller an den alten Mann anſchloß, und ſich dicht neben den Sopha ſetzend, mit Zärtlichkeit denjenigen betrachtete, der ihn vielleicht als einen Sohn anſehen wollte.. als einen Sohn— o himmliſcher, friedevoller Gedanke: einen Vater, einen Freund, einen ſichern Hafen zu beſitzen, nachdem man ſo lange als ein Flüchtling umhergeirrt iſt!
„Stolzer Junge, ich leſe in Deiner Seele!“ Der Alte nickte....„Doch fang nun an— aber ehrlich ſoll es ſein, ſo ehrlich, als ſtändeſt Du vor Gott!“
Und ſo grundehrlich war die Darſtellung des Jüng⸗ lings, daß— als er in dem Anfange ſeiner Erzählung genöthigt war, die Ereigniſſe von dem Zuſammenſtoße der„belle Coquette“, da er auf das Deck ſtürzte, bis zu dem Augenblicke, da er auf den Fliegſiſch kam— dieſe Lücke für den alten Herrn nicht unüberſteiglicher war als daß er durch verſchiedene gewiſſe Winke ſo ziemlich den Zuſammenhang begriff. hne daß Albin in deut⸗ lichen Worten ſein Gelübde brach, verſtand er, daß es Seeräuber geweſen waren, welche ihm dieſes abgezwungen hatten. Von hier an lief die Kette der wechſelnden Abenteuer in klarer Folge weiter, und nachdem der Alte bei der Nachricht von dem Tode ſeines alten Freundes


