Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

wie es ſein kann, wenn man kein anderes Weſen hat, das man lieben darf, als nur einen armſeligen Affen jetzt dagegen!... Sein Blick leuchtete, und wiederum lag ſeine Hand in Albin's Hand, und Albin drückte mit unbeſchreiblicher Rührung ſeine Lippen darauf mit der Verſicherung, daß er ſich mit der Madame Lona um die Gunſt des alten Mannes ſchon vertragen würde.

Ja, wir wollen alle Drei recht vergnügt ſein auf Furuwik eine hübſche Stelle!... Aber, mein Junge, kannſt Du denn auch rauchen, wie ein Seemann, und ein Gläschen trinken, ohne wie eine Jungfer zu nippen? Ich will immer meinen Wein bei Tiſche haben und dann eine Partie Piquet, wenn wir zum Wira nicht vollzählig ſind.

Seien Sie überzeugt, ich werde verſuchen, mich auch in dieſer Hinſicht als ein würdiger Seemann zu zeigen!... Doch zuerſt, mein theurer und lieber Onkel darf ich nicht ſo ſagen?

Onkel... o ja mag für's Erſte paſſiren!... Zuerſt, ſagteſt Du?

Zuerſt, ſobald ich mich auf Furuwik ein wenig eingewohnt habe, muß ich nach Göteborg reiſen, um die Jungfer Greta zu umarmen, um noch einmal mit Frau Mäarta in die Kirche zu gehen, und dann hier wurde die Stimme etwas unſicherdas Grab meiner edlen Wohlthäterin zu beſuchen!

Ja, mein Sohn, das Alles mußt Du thun!...

Nun aber laß uns in Gottes Namen endlich daran denken, wie wir ein wenig zu eſſen bekommen, und uns dann zur Ruhe begeben, denn morgen reiſen wir nach

Hauſe.

Am folgenden Tage flog das Gerücht von dem merkwürdigen Glücke des jungen Jentzel wie ein Lauf⸗ feuer durch die Stadt. Man hatte ſchon alles Böſe