Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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I

ſelbſt, ſondern auch von der Madame Lona, welche ſich mit den Vordertatzen auf die Schultern ihres Herrn ſtützte, ſeine Bewegungen nachahmte, und den Kopf bald auf die eine, bald auf die andere Seite legte.

Keine Aehnlichkeit... ein hübſcher Junge, männ⸗ lich, tüchtig, ein verteufelt netter Junge, aber keine Aehnlichkeit dergleichen ſteht nur in Romanbüchern zu Befehl! klagte der Alte.Doch gleich gut: Albin Jentzel iſt dennoch Albin Jentzel! jetzt aber keine Seitenſprünge: reines Spiel... das hat dem alten Stangerling immer gefallen!... Ich muß wiſſen, wohin es ging, da Ihr Euch auf dem franzöſiſchen Schooner einſchifftet, von dem man nie ein Wort gehört hat weiter habe ich Euch nicht nachſpähen können!... Du ſchweigſt.. Du wirſt roth... Du wirſt blaß? ich irre mich ganz gewiß nicht, daß Satanszeug mit dabei iſt!

Albin verſuchte einige Worte hervorzuſtottern, doch ſeine Rührung war allzu heftig.

Willſt Du vor mir ſchweigen, Du, Jentzel's Sohn! Janbel. ach, ſeitdem ich Euch in Frankreich ver⸗ lor, habe ich den theuren Namen nicht eher gehört, als eben jetzt erſt, da ich auf mein Gut zurücktehrte: der Bürgermeiſter ſchrieb mir eine anze lange Geſchichte. Ich lag krank, Junge, verſtehſt Du, krank zu Hauſe in meinem Bette ein alter Junggeſelle kein Menſch kümmert ſich um ihn um ſeiner ſelbſt willen, außer Madame Lona aber ich ſetzte mich dennoch in einen Wagen, um deſto eher der Sache auf die Spur zu kommen.. hielt ſtill beim Bürgermeiſter... erfuhr eine ganze Maſſe: jetzt ſollſt Du vollenden!

Wenn ich nun aber ſo unglücklich wäre, in der Hauptfrage nicht antworten zu koͤnnen? ſeufzte Albin in unſäglicher Beklemmung.

Sollteſt Du wohl ein Verbrechen auf Deinem Gewiſſen haben, Jüngling?.. o, ei!... da hätte unſer Herrgott Dir einen falſchen Paß auf das Geſicht ge⸗ ſchrieben!