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„Nun denn: was für eine Art von Thier? hungert den einen Tag und hackt Holz, um einen kranken Ge⸗ fährten zu ernähren, und liefert dennoch Geld ab, von deſſen Daſein kein Menſch...(ach!... hol's der Teufel! ... tout beau, Madame Lona!... Reſpect!— hat Sie nicht eine neue Mütze auf?)... kein Menſch das Ge⸗ ringſte gehört hat, und den andern Tag prügelt er ſeinen Herrn, daß er gelb und grün wird, und droht ihm noch dazu mit einer Anzeige wegen Majeſtätsverbrechen... hm!.. ach!l... hm!...
„Wäre es nicht vielleicht ebenſo ſehr erlaubt, wenn ich mir die Freiheit nähme, zu fragen, wer es iſt, der ein Recht zu haben vermeint, ſo mit mir zu reden?“
„Ein Recht?... oho, iſt man von dieſer Wolle 2... Hörſt Du, Madame Lona, keine Scham in Jungen heut zu Tage!... ein Recht?... So, ich glaube, nun kommt die Gicht bald in die Bruſthöhle!“
„Ich verſtehe dieß Alles wirklich nicht!“ Albin wußte nicht, ob er lachen oder böſe werden ſollte.
„Ich aber verſtehe, daß ich Fredrik Stangerling heiße, und Er heißt, ob mit Recht oder mit Unrecht, Albin Jentzel— und wenn nicht der Teufel los iſt... (Lona, glaubſt Du, ich hätte die Karbatſche zu Hauſe vergeſſen?)... ſo werden wir doch wohl etwas mit einander zu ſchaffen haben... fühle es an der Gicht, die ſich heute Abend auf ein fremdes Gebiet zurückzieht.“
„Herr Stangerling?“ rief Albin unwillkürlich, und ſchon in ſeinem Tone lag es deutlich, daß dieſer Name eine alte Bekanntſchaft war.
„Da ſehe man nur! Hörſt Du, Lona... horchſt
auf den Ton— nicht übel!... Setzen Sie das Licht noch ein wenig näher, mein junger Herr, obgleich es meinen Augen weh thut... hm... ſo wollen wir uns
Sein Geſicht ein wenig anſehen— einige alte, theure Züge müſſen doch wohl zu entdecken ſein!“ Ehrfurchtsvoll nahete Albin dem alten Freunde ſeines Vaters und bog ſich tief herab. Jetzt wurde er ſcharf gemuſtert nicht allein von dem Herrn Stangerling
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