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lichkeit zu ſtehen: das Andenken an dieſe junge Frau war ein ſchöner Traum, ein Tag des Sonnenſcheins in ſeinem bewölkten Leben— nichts mehr und nichts weni⸗ ger... An ſie(die Andere), welche mit ausgebreiteten Armen für einen einzigen Blick zu ſeinem Beiſtande geflogen ſein würde, an ſie dachte er gar nicht, und ſo verzweifelt ſeine Geldangelegenheiten auch ſtanden, würde er ſich dennoch nie dazu herabgelaſſen haben, mit ſeiner Ehre zu wuchern.
„Wie oft in meinem Leben bin ich wohl ſchon eben ſo rathlos und arm geweſen wie jetzt!“ dachte er, indem er die Gluth im Ofen umſchürte, wo jetzt das Billet in Flugaſche aufgelöst lag und er phantaſtiſche Figuren von getakelten Schiffen mit voller Beſatzung zu ſehen vermeinte: der Capitain Flyborg, Bas, der alte gute Seeräuber, ja ſogar Capitain Donnert auf dem Sngre⸗ Swen, nebſt vielen Erinnerungen aus der Vergangen⸗ heit ſegelten vor ſeinem innern Blick vorbei. Plötzlich wurde er durch das Geräuſch eines Ankommenden aus ſeinen Träumen geriſſen: es war der Wirth, welcher mit einem Zeitungsblatte in der Hand eintrat.
„Denken Sie an etwas Luſtiges, Herr Jentzel; an etwas Neues, etwas recht Großartiges!“ ſagte der freund⸗ liche Mann, indem er Albin das Blatt hinreichte und ihm eine gewiſſe Stelle in der Abtheilung der Bekannt⸗
machungen zeigte.
Miit einer freudigen Unruhe, die keinen einzigen vernünftigen Gedanken von dem Inhalte der Zeitung auffaſſen konnte, zündete Albin Licht an, und las mit Staunen, Entzücken und jubelnder Dankbarkeit folgende ſonderbare Anzeige:
„Wenn ein Jüngling, der vor mehreren Jahren in Göteborg von einer guten Freundin eine Brieftaſche ent⸗ gegennahm, in welcher das Bild eines kleinen Hundes, Namens Tibb, eingeſchloſſen war, aus Oſtindien zurück⸗ gekommen ſein ſollte, ſo wird er erſucht, ſich bei einer Perſon anzumelden, welche Tibb noch pflegt, da dann dieſe Perſon ihm die Anweiſung auf Eintauſend Reichs⸗


