Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Würde eines Vorgeſetzten dieſe Befehle ertheilt hatte, trat er an die Kajütenthüͤre und rief hinunter!

Capitain, Wind aus Weſten!

Gleich darauf erſchien Holgerſen auf dem Verdecke.

Zieht zwei Reffe an dem großen Segel ein und ſetzt nur den Klüwer für's Erſte bei: ehe eine halbe Stunde vergeht, haben wir eine friſche Kühlte. Halwar, Du kennſt die Schute: ſie iſt ein gutes Segelboot, trägt aber bei ſtarken Winden keine Toppſegel es kann leicht ein Sturm kommen.

Die Schute kenne ich ſo gut wie mich ſelbſt, Herr Capitain, und ich denke, wir ſetzen auch die Focke ge⸗ refft auf..

Thu' das und ſteure ſüdſüdweſtlich, oder dem Winde ſo nahe wie möglich!

Gut, Capitain!

Holgerſen ging wieder hinunter und bald war de Mitburger in voller Fahrt nach der angegebenen Him⸗

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er jetzt in die Kajüte hätte blicken können, dar würde einen ſonderbaren Anblick gehabt haben: di düſtere, hartherzige, eſtählte Mann ſaß mit geſenkten Haupte, gebeugtem kuthe und gefalteten Händen veor

dem Tiſche, auf welchem zwei Briefe ausgebreitet lagen, Dieſe, mit einer feinen und ſchönen Damenhand ge⸗ ſchriebenen Briefe trugen mehre Spuren von Thräng an ſich; ob aber dieſe Thränen ihr gehörten, welche di Briefe geſchrieben hatte, oder ihm, der ſie erhalten hatte wer wußte das? Vielleicht die ſtummen Wände in der Kajüte des kühnen Freiſeglers.

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