Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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Letz⸗ erſen ne? hier man freue ging, ſte r ihr venn 3 es leich Volf, Blut ꝛcken. richt, ffene mir:

rf.

17

Halwar! ſagte ſie,wenn du hungern mußt, ſo friſte Dir das Leben lieber mit dem Allerſchlechteſten, das Du bekommen kannſt, als daß Du mit ungerechtem Gut herrlich und in Freuden lebſt.

Und das habt Ihr gehalten, kann ich mir denken, fiel Tönne mit einer gemeinen Fratze ein.

Das denke ich, denn ich nehme meine ganze Ab⸗ lohnung in Fiſchen, die ich ſelbſt verkaufe.

Ja ja, ſo ſo verſteht ſich! die Fiſche ſind ge⸗ wiß, von ehrlicher Herkunft. Was aber die Bataillen betrifft, in denen Ihr eure Wunden erhieltet!...

Denkt Ihr denn, daß ich ſie nicht ehrlich erhalten habe? Mann gegen Mann, das iſt Krieg, und ſo geht es unter Soldaten und Offizieren und Königen und großen Potentaten zu; doch in aller Stille einen Menſchen, der ſich nicht vertheidigen kann, todt zu ſchlagen pfui lieber hiebe ich mir die Fauſt ab

Ihr ſeid ein ſonderbarer Mann, Halwar, ſagte Rasmus nachdenkend;und ich kann nimmermehr klug daraus werden, wie Ihr ein ſolcher geworden ſeid... nun, nun! nehmt nur das Confect nicht übel auf: ein ſolcher... gleichviel Ihr verſteht!... Ihr habt Pul⸗

ver gerochen und Blut dazu.

Nie anders, als wenn der verteufelte Wolf mich in die Haare zauste: da... Jeſſes!... der Capitain ſelbſt kann nicht ſchrecklicher ſein, als ich, wenn die Wolfs⸗ wuth über mich kommt: ich bin fürchterlich ich bin als wäre ich wild!

Sollte wohl die Mutter des Capitains nicht auch einen ſolchen Graufuß geſehen haben?

Nein, mit ihm iſt's etwas ganz Anderes; da er aber ſein Theil auch hat, das ihn zieht, ſo kommt es mir ſo vor, als gehörten wir gleichſam zu einander.. Nun aber ſtopp mit dem Geplapper: 14) ſehe was da kommt ſetzt die Flaſche weg und zieht das Treib⸗ ſegel ein!

Sobald Halwar mit der wieder angenommenen

Der Jungfernthurm. I. 2