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gebung betrachtete.„Ach, mein guter Waldemar,“ ſagte ſie mit dem holdeſten Lächeln,„wie aufmerkſam und gut du immer biſt! Als ich erwachte, war ich ſo betrübt, von unſrer guten Madame Walberg— welche, beiläufig geſagt, ſich heute eine allzugroße Mühe mit meinem Kaffee gemacht hat— zu hören, daß man dich ſchon frühe zu Krankenbeſuchen gerufen habe. Ich begab mich nun hier hemin, um unſern guten Oheim zu be⸗ grüßen und mit den Kindern zu ſpielen. Da erblickte ich die Schachtel, die an mich adreßirt war, und öffnete ſie ſchnell, und jetzt bin ich, wie du ſiehſt, damit beſchäftigt, zu probiren, wie mir der Inhalt ſtehen würde. Was meinſt du, mein Waldemar, kleidet er nicht?“
„Außerordentlich gut, Mariechen,“ antwortete der Doctor, und betrachtete mit freundlicher Bewunderung ſeine liebenswürdige Gattin.„Ich ſchwöre dir, daß du, wenn du dieß Jahr nach Brunkenäs kommſt, den Neid aller Nachbarsfrauen erwecken wirſt.“
„Ja, wohl bin ich beneidenswerth,“ ſagte ſie freudig und drückte ihrem Manne die Hand;„aber glaube nicht, beſter Waldemar, daß ich ſo kindiſch bin, um mir wegen eines äußern Schmuckes Neider zu wünſchen, ob⸗ gleich ich über dieſen ſehr erfreut bin, da er von dir iſt.“
„Das glaube ich auch!“ ſcherzte der Doctor.„Mein Weibchen will blos wegen ihrer eigenen Reize, nicht wegen derer beneidet werden, die die Artigkeit ihres Mannes ihr leiht.“
„Jetzt biſt du recht unartig, Waldemar; oder was meinen Sie, lieber Onkel?“
„Ja, ſehr unartig, Mariechen,“ ſagte Herr Billing und ſtand auf.„Dir einen ſolchen Fehler aufzubürden, iſt wirklich mehr, als er verantworten kann, beſonders, wenn er auch wie ich eine ganze Viertelſtunde lang ver⸗ geſſen in meinem Sophaeck geſeſſen wäre, während du da mit den kleinen Anprobirungen beſchäftigt warſt.— Nun, Mariechen! werde nicht roth; du biſt ja eine


