Teil eines Werkes 
4.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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Verzweiflung bringen mußte! Dazu war auch eine eigene Equipage zum Spazierenfahren nöthig!

Soweit Liſa's Plane nicht weiter gingen, konnte man ſie als den Ausfluß einer übertriebenen kindiſchen Eitelkeit anſehen, allein ſie blieb dabei nicht ſtehen. Sie hatte zugleich auch bedacht und überlegt, welch⸗ weiteren weſentlichen Nutzen dieſe Reiſe mit ſich bringen konnte und betrachtete ſich ſtracks ihre Ideen waren lauter Eingebungen des Augenblicks als eine Ent⸗ deckungsreiſe für ihre künftige Wahl. Der Alte konnte unmöglich mehr lange leben, und da war es ganz klug, ſich einſtweilen ein wenig umzuſehen. Außerdem konnte ſich während der Saiſon vielleicht irgend ein ernſthaftes zärtliches Attachement bilden, hauptſächlich wenn ſie das lockende Gerücht von ihrem Reichthum und ihrer unabhängigen Stellung gehörig in Umlauf zu bringen wußte.

Bei dieſen lieblichen Ausſtchten war es ziemlich natürlich, daß die bewegliche Bitte des Alten, ihm ſeine Ruhe zu laſſen, nicht berückſichtigt werden konnte; im Gegentheil ſetzte Liſa auf allerlei Weiſe an, und ſuchte ihm auf alle mögliche Art einleuchtend zu machen, welch' großer Vortheil es für ihn ſelbſt ſeyn werde, wenn er nachgäbe.

Nun, und wie ſollen wir denn reiſen? fragte der Kammerer endlich, als er es gänzlich müde war, ſeine Einwendungen ſammt und ſonders über den Hau fen geworfen zu ſehen.

Natürlich müſſen wir einen Wagen nehmen, das läßt ſich nicht vermeiden!

Das würde ja aber ſchrecklich theuer kommen, wenn ich einen Wagen miethen wollte.

Wer ſpricht denn vom Miethen? Kaufen müſ⸗ ſen wir einen, einen hübſchen, modernen, paſſenden Wagen mußt Du kaufen. Ich will nicht zum Skandal