Teil eines Werkes 
4.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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beginnen? ſiel Herr B ein, mit einem Blick, welcher

eigentlich der Frau galt, den aber unglücklicherweiſe der Mann auffing.

Allerdings, lächelte Liſa.

Nun konnte es der Kammerer aber nicht länger aushalten. Er ging auf ſeine Stube, faltete die Hände und verbarg ſein Haupt in die Kiſſen ſeines alten Jung⸗ geſellenſophas er fühlte ſich unglücklich ſehr unglück⸗ lich der arme Kammerer!

Am folgenden Tag nach Tiſch rückte das Fortepiano an, welches Liſa ſchon vorher beſtellt hatte, und am Abend nahm, trotz aller Bitten und Vorſtellungen des Mannes, die erſte Lektion ihren Anfang.

Man ſieht wohl, Liſa machte bedeutende Schritte vorwärts zu dem Ziel, welches ſie ſich von Anbeginn vorgeſetzt hatte. Zuerſt beherrſchte ſte ihren Mann durch erkünſtelte Zärtlichkeit, dann durch Bitten und Thränen und am Ende durch ungeſcheuten Trotz gegen ſeine Ge⸗ walt. Nach ihrer Heimkehr vom Lande, wo ſie in dem Umgange mit dem fuchsſchwänzeriſchen Pfaffen ihr Talent noch mehr entwickelt, und ihre Liſt den Alten zur Nie⸗ derſetzung ſeines Teſtaments bewogen hatte, nahm ſie ſich zwar im Anfang ein wenig in Acht, ließ aber nachher ihrer Laune um ſo mehr den Zügel ſchießen. Ein Miß⸗ geſchick, welches ſie unmittelbar nach der Rückkehr traf, uͤbte auch wohl keinen geringen Einfluß auf ſie, indem ihre verletzte Eitelkeit ſich durch alle möglichen andern Triumphe für den erlittenen Verluſt rächen zu müſſen glaubte ein Mißgriff, welcher nur dazu diente, ſie noch tiefer in den Leichtſinn zu ſtürzen.

Der Leſer wird ſich erinnern, daß Liſa bei der Rück⸗ kunft ihren Ritter, den Regierungs⸗Sekretär, vermißte; ſte erfuhr, daß er auf das Land gereist ſey. Sein Zweck war ihr freilich nicht unbekannt: es konnte kein anderer ſeyn, als ſie aufzuſuchen. Anfangs war es auch ſo;

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