Teil eines Werkes 
4.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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bekommen wirſt, denn Du haſt ſchon wenigſtens das

Oder rauen zehnfache von dem erhalten, als ich Dir vernünftiger⸗ reuere weiſe hätte geben ſollen. wennHör' lieber Mann, unterbrach ihn Liſa und ſetzte ſich auf,ich will Dir eine kleine Geſchichte erzählen, andere welche ich vor kurzem gehört habe. Es war einmal ein ber ſo Mann, der gerade wie Du, am Tage nach der Hochzeit inigen zu ſeiner Frau ſagte:Hier haſt Du Dein Haushal⸗ 2 aber tungsgeld jeden Monat bekommſt Du eben ſo viel, u: aber keinen Pfennig darüber. Das war hoͤchſt vernünftig! meinte der Kam⸗ t Dir merer. 4 Alter,Wir werden ſogleich hören, ob Du ferner der An⸗ n. ſſiicht biſt. Im erſten Jahr behalf ſich die Frau ſo gut Kam⸗ es anging; im zweiten Jahr mehrten ſich die Bedürf⸗

niſſe und die Ausgaben gelebt mußte doch ſeyn

t und und ein ſolcher Zuwachs findet ſich leicht. Alle Vor⸗ wün⸗ ſtellungen der Frau, alle ihre Bitten und Verſicherungen, mich daß ſie mit der feſtgeſetzten Summe nicht auskommen rſt V könne, halfen nichts; der Mann blieb bei ſeinem Ent⸗ ſchluß, und die Frau bekam keinen Pfennig über die be⸗

neue ſtimmte Summe. Am Ende höorten auch ihre Bitten V

f ge⸗ und Vorſtellungen auf.

Des Kämmerers Geſicht verklärte ſich.Es war iſt der Kraft und Entſchloſſenheit in dem Mann! ſagte er ig um mit ſtiller Bewunderung.Er ſetzte ſeinen Willen

andere durch.

it desWarte nur, Du ſollſt ſchon weiter hören! So leb⸗

ten ſie etliche Jahre ganz gut und glücklich mit einander, der? und der Mann poſaunte überall aus, daß ihm ſeine timme Haushaltung, ungeachtet er weit beſſer lebe, als im An⸗ kapitel fang, keinen Schilling mehr als im erſten Jahr koſte.

Feſtig⸗ Er wurde deßhalb hochgeprieſen, und ſeine Frau galt 1 als ein Wunder von Sparſamkeit und Verſtand. End⸗ dnoch Kammerer Laßman. II. 15

nicht