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vor ſeinem Abgang auf die Hochſchule, die erſte Viſſ in einem vornehmen Hauſe macht.
Aber das Fräulein, und dies war gerade das Arg ſte beſaß und zeigte jenen natürlichen Takt, welcher der armen Wetterquiſt jetzt einzig als das beneidenswertt Vorrecht des Adels erſchien.
„Ach, Sie betrachten mein Bild, Herr Notar — iſt es nicht hübſch? Und woher meinen Sie woß daß ich es habe? Ja, von einem Ort, wohin es geu nur in der höchſten Noth gekommen iſt— aus eim Trödelbude.“
Wetterquiſt ſah ſo roth wie ein Krebs aus, und fühlte es ſelbſt, ſo unbeholfen wie ein Zaunpfahl— hätte allerwenigſtens ſeine neuen Beinkleider darum g. geben, wenn er es anders zu machen im Stande gem ſen wäre— aber dies war eine reine Unmöglichkeit.( ſuchte ſich damit zu helfen, daß er einen oder den a dern Fehler(welche er natürlich am beſten kennen mußt in der Ausführung verſchiedener Partieen bezeichnen allein mit ſo undeutlicher Stimme, daß das Fräulcz kaum mehr davon verſtehen konnte, als ob er ihren G ſchmack und ihre Kunſtkennerſchaft tadeln wollte.
Aus Ueberzeugung oder im Verdruß darüber, da letztere nur im Geringſten in Zweifel gezogen werde könne, vertheidigte ſie ihr Gemälde höchſt eifrig, un ſagte ihm, als unlaͤugbaren Beweis des Werthes, daß ihre Mutter im Begriff ſey, es zu ihrem Schwagt bringen zu laſſen, um ihm ein Geſchenk damit zu mi chen.„Graf L.... mein Oheim, iſt juſt in der Stadt, fuhr Mathilde fort, wir erwarten ihn heute Abend un ſind gewiß, daß er mit größtem Vergnügen unſerem klel nen Bild einen Platz in ſeiner reichen Gemäldegallen auf Dagſtaholm gönnen wird. Es iſt nicht der erſt Beitrag, den Mama ſo glücklich iſt, in ſeine Samm lung zu liefern. Meine Mutter erweist ihm zuweilat und gern eine ſolche Artigkeit, für die viele und großt
Aufmerkſamkeit, welche der Oheim gegen uns hat.
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